Streit in S3 eskaliert: 38-Jähriger schlägt und würgt Fahrgast
Die Bundespolizei Hamburg musste am Samstag zu einem Einsatz in der S3 ausrücken (Symbolbild). Foto: Sven Hoppe/dpa
Ein Mann wird in einer fahrenden S-Bahn attackiert. Selbst als der 29-Jährige am Boden liegt, lässt der Täter nicht von ihm ab. Ein Zeuge alarmiert die Polizei.
Hamburg. Wie die Bundespolizei Hamburg am Sonntag mitteilt, soll es am Samstag (21. März) gegen 13.22 Uhr in einer fahrenden S-Bahn der Linie S3 (Strecke Elbgaustraße – Altona) zu einer Körperverletzung gekommen sein.
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Ein 38-Jähriger soll demnach einen 29-jährigen Mann nach verbalen Streitigkeiten zunächst „mit Faustschlägen gegen das Gesicht“ attackiert haben. Durch die Angriffe soll das Opfer zu Boden gestürzt sein. Als der 29-Jährige am Boden lag, habe ihn der Tatverdächtige anschließend „kurzzeitig“ am Hals gewürgt.
29-Jähriger wird vor Ort vom Rettungsdienst versorgt
Ein aufmerksamer Zeuge, der sich mit seinen zwei Kindern ebenfalls in der S-Bahn befand, habe die Polizei alarmiert und den Beamten, die die S-Bahn im Bahnhof Altona erreichten, den Tatablauf bestätigt.
Die Bundepolizisten führten die beiden Streithähne auf den Bahnsteig. „Der Geschädigte hatte sichtbare und blutende Abschürfungen an der rechten Hand und im Gesicht. Er stand unter dem Eindruck des Geschehens, weinte während der Maßnahmen der Bundespolizei und konnte keine Angaben zum Sachverhalt machen“, heißt es in der Mitteilung. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung versorgte die Verletzungen des Mannes vor Ort.
Beschuldigter war offenbar betrunken
Der alkoholisierte Beschuldigte wollte sich den Angaben nach zum Tatvorwurf nicht äußern. Nach Durchführung der bundespolizeilichen Maßnahmen sei er mit einem Platzverweis entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. (pm/vdb)
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