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Frankfurter Flughafen

Ursachensuche nach Dreamliner-Panne

Das Bugfahrwerk eines Lufthansa-Dreamliners knickte vor dem Terminal ein.

Das Bugfahrwerk eines Lufthansa-Dreamliners knickte vor dem Terminal ein. Foto: Mike Seeboth/dpa

Bei einer Maschine der Lufthansa sackt das Fahrwerk in sich zusammen. Mitarbeiter werden verletzt, Passagiere sind noch nicht an Bord. Wie kam es zu dem Vorfall?

Von dpa Freitag, 05.06.2026, 03:05 Uhr

Frankfurt/Main. Nach der Panne bei einem Dreamliner am Frankfurter Flughafen geht die Ursachensuche weiter. Die havarierte Boeing 787-9 sollte im Laufe des Abends in eine Technikhalle gebracht werden, sagte ein Sprecher der Lufthansa. Dort sollen weitere Untersuchungen stattfinden. Später soll das Flugzeug repariert werden. 

Mittlerweile konnten die verletzten Mitglieder der 13-köpfigen Lufthansa-Crew das Krankenhaus verlassen, wie die Airline am Abend mitteilte. Alle anderen Mitglieder seien betreut und ihre Heimreise organisiert worden. Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und einige Beschäftigte von Dienstleistungsunternehmen waren zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden. 

LH450 sollte nach Los Angeles fliegen 

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag gegen 12.45 Uhr an Einstiegsposition A15 vor dem Terminal 1. Die Maschine mit der Flugnummer LH450 sollte nach Los Angeles fliegen. 

„Auf einer Parkposition klappte unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs ein“, teilte die Lufthansa mit. Zu diesem Zeitpunkt waren nur Mitarbeiter an Bord: 13 Crewmitglieder der Lufthansa und einige Beschäftigte von Partnerfirmen. Die Fluggäste warteten aufs Boarding. 

Der Flug sollte nach dpa-Informationen um 13.50 starten. Das Boarding bei Langstreckenflügen dauert in der Regel rund 30 Minuten. Das bedeutet, gegen 13.15 wären die ersten Passagiere bereits an Bord gewesen. Aktuell hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 17 Dreamliner in der Flotte.

Fluggäste waren noch nicht eingestiegen, als das Fahrweg wegsackte.

Fluggäste waren noch nicht eingestiegen, als das Fahrweg wegsackte. Foto: Mike Seeboth/dpa

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