Busunfall auf AOS-Gelände – Feuerwehr Bützfleth probt den Ernstfall
40 Einsatzkräfte nahmen an der Übung in Stade-Bützfleth teil. Foto: Feuerwehr
Auf dem Betriebsgelände der AOS in Stade-Bützfleth kollidiert ein Pkw mit einem Linienbus, mehrere Menschen sind verletzt. Das war das Szenario für die Übung der Einsatzkräfte.
Bützfleth. Die Feuerwehr Bützfleth führte die Übung am Samstagnachmittag zusammen mit der Werkfeuerwehr AOS und dem DRK durch. Das teilt Erwin Bube, Sprecher der Feuerwehr Bützfleth, mit.
Pkw übersieht Linienbus
Das Übungsszenario: Auf dem Betriebsgelände der AOS ist es zu einem Unfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw gekommen. Der Autofahrer hatte das Ausscheren des Linienbusses übersehen und kollidierte heftig mit dem Bus in Höhe der hinteren Tür. Der Pkw-Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verletzt.
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Durch den Aufprall des Wagens kam es zu einem technischen Defekt im Bus. Dadurch ließen sich die Türen nicht öffnen. Zudem trat Rauch aus der Lüftung und verteilte sich im Bus. In dem Bus befanden sich zu dem Zeitpunkt sieben Fahrgäste und ein Busfahrer sowie dessen Praktikant. Alle Personen trugen bei dem Unfall unterschiedliche Verletzungen davon.
Einsatzkräfte unterstützen Werkfeuerwehr der AOS
Das Personal der AOS-Wache wurden um 16.22 Uhr über den Unfall informiert und schickte sofort einen Mitarbeiter der Wache zum Unfallort. Dieser erkundete die Lage, informierte die Wache und führte Erstmaßnahmen durch. Aufgrund der Rückmeldung wurden die Werkfeuerwehr der AOS, die Ortsfeuerwehr Bützfleth mit der Löschgruppe Bützflethermoor sowie der DRK-Bereitschaftszug des Landkreises Stade mit mehreren Rettungswagen alarmiert.
Unter Atemschutz geht es in den Bus
Die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr bereiteten die Erstmaßnahmen vor und öffneten die Tür des Linienbusses über eine Notentriegelung. Gemeinsam mit den Bützflether Einsatzkräften wurde dann von Atemschutztrupps mit der Rettung der Verletzten aus dem Bus begonnen.

Die verletzten Fahrgäste mussten auf dem AOS-Gelände aus dem Bus gerettet werden. Foto: Feuerwehr
Gleichzeitig wurde der Brandschutz sichergestellt und der Autofahrer aus seinem Fahrzeug befreit. Die Sanitäter des Rettungsdienstes unterstützten die Rettungsmaßnahmen und übernahmen die weitere Erstversorgung der Verletzten. Aufgrund der Vielzahl an verletzten Personen wurde auf dem Parkplatz eine Verletztensammelstelle eingerichtet.
40 Einsatzkräfte nehmen an Übung teil
Nach gut zwei Stunden war die Übung abgearbeitet. Ortsbrandmeister Sebastian Junge dankte bei der Abschlussbesprechung den gut 40 Einsatzkräften. Etwaige Schwachstellen im Ablauf der Übung wurden im Anschluss besprochen. Besonderer Dank galt der KVG, die für diese Übung einen Bus zur Verfügung stellte. Jugendliche der Jugendfeuerwehr spielten die verletzten Fahrgäste.
Auch der stellvertretende Stadtbrandmeister Wilfried Spreckels sowie der zukünftige Ortsbrandmeister Andreas Dankert zeigten sich mit dem Ablauf zufrieden. (pm/set)
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