Eingeklemmt in Getränkekiste: Kleinkind in Buxtehude in Not
Die Einsatzkräfte von Zug I der Ortsfeuerwehr Buxtehude waren mit dem sogenannten „Gerätesatz Maschinenunfälle“ ausgerückt. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Von einem nicht ganz alltäglichen Einsatz berichtet die Feuerwehr der Hansestadt. Dazu: Wie Öl die Moisburger Straße zur „Eisbahn“ werden ließ.
Buxtehude. Ende gut, alles gut: So leitet die Freiwillige Feuerwehr Buxtehude einen Facebook-Beitrag über einen Einsatz mit einem eingeklemmten Kleinkind ein. Demnach sei ein 14 Monate alter Junge beim Spielen am Montagmorgen mit einem Finger im Boden einer Getränkekiste stecken geblieben.
„Da der Finger bereits angeschwollen und mit eigenen Mitteln nicht zu lösen war, wählte die Mutter in ihrer Verzweiflung den Notruf“, berichtet die Feuerwehr über die Einsatz im Melkerstieg.
Der Ringschneider musste her
Die alarmierten Einsatzkräfte von Zug I der Ortsfeuerwehr Buxtehude seien mit dem „Gerätesatz Maschinenunfälle“ ausgerückt, „ein Werkzeugsatz für besonders knifflige Fälle“, heißt es weiter.
Zunächst entfernten die Feuerwehrkräfte den Angaben zufolge den engmaschigen Boden grob um die betroffene Hand. Mit einem Ringschneider, einer kleinen Trennscheibe, seien im Anschluss nach und nach die Stege des Plastikrestes herausgetrennt worden. So sei das Kleinkind kurze Zeit später unter Beruhigung durch die Mutter befreit gewesen. Der Junge blieb der Feuerwehr zufolge unverletzt.
Gefahr bei Hitze
Kleinkind schließt sich in Auto ein – Scheibe eingeschlagen
Darum krachte es auf der Moisburger Straße
Ebenfalls am Montag war es am Nachmittag laut Einsatzmeldung der Polizei zu mehreren Unfällen auf der Moisburger Straße gekommen. Das berichtet ebenfalls die Feuerwehr Buxtehude.
Ein landwirtschaftliches Fahrzeug habe zwischen B73 und Hauptstraße eine größere Menge Hydrauliköl verloren. Andere Verkehrsteilnehmer „rutschten wie auf Eis“.
Eine Fachfirma musste her
Zur weiteren Unterstützung seien zunächst das Ordnungsamt und eine Fachfirma zur Straßenreinigung angefordert worden, und etwas später dann auch die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte von Zug II brauchten dem Bericht zufolge jedoch nicht mehr tätig werden. Mitarbeiter des Buxtehuder Bauhofs hatten bereits Warnschilder aufgestellt, die Reinigungsfirma war bereits aktiv geworden. (bt/tip)
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