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Seit Tagen vermisster Junge (13) taucht hier wieder auf

Der Junge aus Loxstedt war seit dem 22. April als vermisst gemeldet worden.

Der Junge aus Loxstedt war seit dem 22. April als vermisst gemeldet worden. Foto: dpa/Büttner

Er verschwand im April von einem Supermarkt-Parkplatz. Jetzt ist der 13-jährige Ausreißer aufgefunden worden - nach einem bewegenden Appell der Mutter.

Von Redaktion Montag, 11.05.2026, 12:20 Uhr

Cuxhaven/Bremerhaven. Der 13-jährige Jugendliche, der seit dem 22. April vermisst worden war, konnte am Montag wohlbehalten in Bremerhaven angetroffen werden. Das berichtet die Polizeiinspektion Cuxhaven. Er sei in seinem bekannten sozialen Umfeld gewesen, heißt es weiter.

Nach intensiven Suchmaßnahmen bestätigte sich nun die Vermutung, dass er sich in sein gewohntes Umfeld zurückgezogen hatte. Weitere Informationen gibt die Polizei nicht. Die Öffentlichkeitsfahndung wurde zurückgezogen. Die Polizei bedankte sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe

Mutter hatte bewegende Suchaufrufe gestartet

Zuvor hatte auch die Mutter des Jungen über soziale Kanäle wie Facebook bewegende Suchaufrufe gestartet und den 13-Jährigen direkt gebeten, Kontakt aufzunehmen: „Bitte melde dich bei uns, wir müssen mit dir reden! Wir lieben dich, dein Papa und ich deine Mama.“ Nach Wochen der Ungewissheit können die Angehörigen den Jugendlichen nun wieder in ihre Arme schließen.

Erfahrungen der Polizei zeigen: Kinder werden häufiger vermisst gemeldet, besonders in den Sommermonaten. Oft kommt es vor, dass Kinder als temporär vermisst gelten, etwa im Urlaub oder in unbekannten Regionen. In Deutschland werden jedes Jahr mehrere zehntausend Kinder als vermisst gemeldet. Die Suche nach vermissten Kindern verläuft meist erfolgreich: Rund die Hälfte der Fälle wird innerhalb von einer Woche aufgeklärt, mehr als 80 Prozent innerhalb eines Monats.

Nur ein sehr kleiner Anteil bleibt länger als ein Jahr ungeklärt. Die allermeisten Kinder tauchen wieder unversehrt auf. (pm/st)

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Ulla Bowe
11.05.202616:34 Uhr

Endlich mal eine gute Nachricht. Davon braucht die Welt mehr!
Wir freuen uns für die Familie des Jungen.
Michael Bowe

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