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2. Fußball-Bundesliga

2:0 beim FCK: Braunschweig überrascht im Abstiegskampf

Braunschweigs Faride Alidou nimmt Kaiserslauterns Torwart Enis Kamga den Ball ab.

Braunschweigs Faride Alidou nimmt Kaiserslauterns Torwart Enis Kamga den Ball ab. Foto: Marc Schüler/dpa

Eintracht Braunschweig hat im Abstiegskampf einen idealen Aufbaugegner gefunden. Bei einem völlig verunsicherten 1. FC Kaiserslautern gibt es einen überraschenden Sieg.

Von dpa Freitag, 24.04.2026, 20:35 Uhr

Kaiserslautern. Eintracht Braunschweig hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Auswärtssieg beim 1. FC Kaiserslautern geholt. Der bisherige Tabellen-16. gewann mit 2:0 (1:0).

Das frühe Führungstor erzielte die Lauterer Leihgabe Faride Alidou in der 14. Minute. Der Angreifer nutzte einen Patzer des 18-jährigen FCK-Torwarts Enis Kamga, dem sein Trainer Torsten Lieberknecht überraschend den Vorzug vor Stammkeeper Julian Krahl gegeben hatte. Lieberknecht trainierte zehn Jahre lang die Braunschweiger und musste in der 72. Minute noch einen zweiten Treffer seines Ex-Clubs durch Erencan Yardimci mit ansehen.

Lautstarke Pfiffe gegen FCK

44.353 Zuschauer auf dem Betzenberg pfiffen ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff lautstark aus. Die Eintracht stand von Beginn an sehr tief und lauerte auf Konter. Und so war Kaiserslautern vor der Pause zwar die spielbestimmende, aber viel zu harmlose Mannschaft. Kamga konnte bei seinem Profidebüt einen Schuss von Lino Tempelmann nicht entschärfen und der erst im Januar verpflichtete Alidou staubte zur Führung der Gäste ab.

Nachdem die FCK-Fans ihre Mannschaft schon mit einem Pfeifkonzert in die Halbzeitpause verabschiedet hatten, war Kaiserslautern auch nach dem Seitenwechsel bemüht. Lieberknechts Elf präsentierte sich im Passspiel aber extrem verunsichert und wurde kaum einmal gefährlich. Auf der Gegenseite nutzte der eingewechselte Yardimci einen Konter zum Endstand.

Im Zweikampf: Faride Alidou von Eintracht Braunschweig (r) und Maxwell Gyamfi vom 1. FC Kaiserslautern.

Im Zweikampf: Faride Alidou von Eintracht Braunschweig (r) und Maxwell Gyamfi vom 1. FC Kaiserslautern. Foto: Marc Schüler/dpa

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