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Boeing sichert sich Order für 96 Milliarden Dollar in Katar

Boeing-Chef Kelly Ortberg unterzeichnete die Vereinbarung im Beisein von US-Präsident Donald Trump.

Boeing-Chef Kelly Ortberg unterzeichnete die Vereinbarung im Beisein von US-Präsident Donald Trump. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Auf der Reise von US-Präsident Trump durch die Golfregion werden zahlreiche Wirtschaftsdeals geschlossen. Auch Boeing streicht einen Milliardenauftrag ein.

Von dpa Mittwoch, 14.05.2025, 19:15 Uhr

Doha/Abu Dhabi. Die arabische Fluggesellschaft Qatar Airways will nach Angaben der US-Regierung bis zu 210 Jets von Boeing kaufen. Der Deal für Maschinen der Typen 787 Dreamliner und 777X habe ein Volumen von 96 Milliarden Dollar, teilte das Weiße Haus mit. Es sei die bisher größte Bestellung von Boeing-Großraumflugzeugen. 

Die Unternehmen unterzeichneten die Vereinbarung beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Katar. Für Boeing war Firmenchef Kelly Ortberg dabei. Trump schien zwischenzeitlich das Volumen auf 200 Milliarden Dollar zu beziffern, bevor das Weiße Haus die Zahl von 96 Milliarden nannte. Details zu dem Deal blieben zunächst unklar. Boeing verwies auf die Stellungnahme der Regierung.

Boeing steckt seit Jahren in einer Krise in blieb zuletzt bei den Aufträgen hinter dem europäischen Rivalen Airbus zurück. Die Auslieferung eines ersten Flugzeugs der 777X-Familie, die die heutigen 777-Modelle ersetzen soll, ist für kommendes Jahr geplant. Bei der Entwicklung gab es mehrjährige Verzögerungen und bei Boeing sammelten sich bereits Aufträge für mehrere hundert Maschinen des Typs an. 

Trump ist seit Dienstag in der Golfregion unterwegs und hatte bereits auf der ersten Station in Saudi-Arabien viele Wirtschaftsbosse an seiner Seite. Die saudische Führung kündigte Milliarden-Investitionen in den USA an und vereinbarte mit der amerikanischen Seite außerdem Rüstungskäufe im großen Stil.

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