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Arbeitsmarktreform

IAB-Forscher: Befristung gibt nötige Flexibilität

IAB-Forscher Enzo Weber begrüßt die Lockerung beim Kündigungsschutz in Form von einer längeren Befristung von Arbeitsverträgen (Archivbild).

IAB-Forscher Enzo Weber begrüßt die Lockerung beim Kündigungsschutz in Form von einer längeren Befristung von Arbeitsverträgen (Archivbild). Foto: Daniel Karmann/dpa

Die Regierungskoalition will den Kündigungsschutz lockern - aber nicht aufheben. Ein Wissenschaftler sieht darin den richtigen Weg.

Von dpa 03.07.2026, 03:55 Uhr
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Nürnberg. Der Wirtschaftswissenschaftler Enzo Weber hat die im Zuge der Sozialstaatsreformen geplante Möglichkeit einer längeren Befristung von Arbeitsverhältnissen begrüßt. „Wir haben zu wenig Risikoinvestitionen, wir schaffen zu wenige neue Stellen“, sagte der Arbeitsmarktforscher vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg der Deutschen Presse-Agentur. Die Gefahr sei dann, dass Investitionen aus Vorsicht gar nicht erst getätigt werden.

Durch die von bisher zwei auf vier Jahre ausgedehnte Befristung von Arbeitsverträgen nur bei Neueinstellungen werde Arbeitgebern die nötige Flexibilität an die Hand gegeben. „Ich finde, man ist den richtigen Weg gegangen, mit den richtigen Hebeln.“

Auf der anderen Seite werde der bewährte Kündigungsschutz für alle Arbeitnehmer, die nicht neu und befristet eingestellt wurden, nicht aufgegeben. „Das würde zu viel kaputtmachen“, sagte Weber. „Befristungen sind das gezieltere Mittel.“

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