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Strecke Hamburg - Berlin

ICE prallt gegen Oberleitung - hunderte Reisende sitzen fest

Rund 460 Reisende sitzen aufgrund des Oberleitungsschadens in einem ICE im Landkreis Lüneburg fest. (Archivbild)

Rund 460 Reisende sitzen aufgrund des Oberleitungsschadens in einem ICE im Landkreis Lüneburg fest. (Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Im Kreis Lüneburg prallt ein ICE gegen eine Oberleitung. 460 ICE-Reisende sitzen fest, die Evakuierung läuft. Der Vorfall sorgt für starke Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr.

Von dpa Freitag, 01.05.2026, 17:00 Uhr

Bardowick. Bei Bardowick nahe Lüneburg ist ein ICE am Mittag gegen eine gerissene Oberleitung geprallt. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, sitzen derzeit etwa 460 Reisende in dem Zug auf dem Weg nach München fest.

Aufgrund der Oberleitungs-Spannung von etwa 15.000 Volt bestehe potenziell Lebensgefahr, so eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Man plane derzeit eine Evakuierung über einen anderen Zug.

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Der Vorfall sorgt aktuell auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin für längere Fahrzeiten und Verspätungen. Züge werden über Hannover umgeleitet. Auch die Linien RE3 und RB31 der Metronom-Regionalzüge sind von dem Oberleitungsschaden betroffen.

Hier komme es auf der Strecke zwischen Hamburg-Lüneburg-Uelzen aktuell zu massiven Verspätungen und Teilausfällen, teilte das Verkehrsunternehmen auf seiner Website mit. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

Wie lange die Evakuierung noch dauert, sei bislang unklar, so der Bundespolizeisprecher. Auch die Ursache für den Oberleitungsschaden ist bislang unbekannt. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Abfahrt- und Ankunftszeiten zu informieren.

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