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Konjunktur

Maschinenbauer halten Belegschaft stabil - noch

Etwa ein Viertel der Unternehmen sieht sich gezwungen, in den nächsten Monaten Personal abzubauen (Archivbild)

Etwa ein Viertel der Unternehmen sieht sich gezwungen, in den nächsten Monaten Personal abzubauen (Archivbild) Foto: Oliver Berg/dpa

Trotz Auftragsflaute und Produktionsrückgang ist die Zahl der Beschäftigten in der Branche kaum gesunken. Doch das könnte sich wegen der anhaltenden Konjunkturschwäche bald ändern.

Von dpa Freitag, 14.02.2025, 11:15 Uhr

Frankfurt/Main. Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer gehen mit weitgehend stabilen Beschäftigtenzahlen in ein schwieriges Jahr 2025. Allerdings sieht sich rund ein Viertel der Unternehmen gezwungen, angesichts der Konjunkturschwäche in den nächsten Monaten Personal abzubauen. „Wie viel davon dauerhaft sein wird, wie viel zu einem späteren Zeitpunkt durch Neueinstellungen kompensiert werden kann, lässt sich seriös nicht sagen“, ordnet der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Ralph Wiechers, ein.

Im vergangenen Jahr verringerte sich die Zahl der Stellen in der Branche trotz Auftragsflaute und Produktionsrückgang nur minimal um 0,7 Prozent oder 6.800 Jobs. Zum Jahresende waren nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) 1,02 Millionen Menschen in Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten tätig. Damit habe die Branche ihre Position als größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland gehalten.

Forderung nach Arbeitsmarktreformen

Nach Überzeugung des VDMA werden sich die Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels mit allen Kräften bemühen, ihre Stammbelegschaften nicht zu verkleinern. Die meisten Unternehmen (60 Prozent) erwarten, dass sie trotz der herausfordernden Situation ihre Stammbelegschaft im ersten Halbjahr 2025 konstant halten können.

Allerdings müsse eine neue Bundesregierung rasch Reformen auf dem Arbeitsmarkt auf den Weg bringen, um die Lage grundsätzlich zu verbessern, fordert der VDMA. Unter anderem brauche es ein modernes Arbeitszeitgesetz mit Wochen- statt Tageshöchstarbeitszeiten sowie einen spürbaren Bürokratieabbau vor allem im Arbeitsrecht.

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