Nach Wasserrohrbruch in Hamburg - Reparatur dauert bis März
Seit dem 3. Januar 2026 behindert ein Wasserrohrbruch an der Kollaustraße den Verkehr im Nordwesten Hamburgs. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Freie Fahrt erst im Frühling: Autofahrer im Hamburger Nordwesten brauchen weiterhin Geduld. Die Reparatur eines Wasserohrbruchs unter der Kollaustraße dauert noch mehrere Wochen.
Hamburg. Wegen Reparaturarbeiten an einer Wasserleitung bleibt die vielbefahrene Kollaustraße im Nordwesten Hamburg voraussichtlich bis in den März teilweise gesperrt. Hamburg Wasser lege defekte Teile frei und verlege zugleich die Rohre für eine neue Leitung, teilte eine Sprecherin des Versorgers mit. Das Winterwetter habe die Arbeiten etwas verzögert, sie seien erst am Montag wieder aufgenommen worden. Trotzdem strebe Hamburg Wasser an, die Arbeiten im März abzuschließen. Auf seiner Internetseite gibt der Versorger den 20. März als Enddatum für die Bauarbeiten an.
An der Kreuzung Kollaustraße/ Papenreye im Stadtteil Niendorf hatte sich am 3. Januar ein Wasserohrbruch ereignet. Zunächst waren beide Straßen voll gesperrt. Am 5. Januar wurden zwei von drei Fahrspuren stadteinwärts freigegeben, seit dem 13. Januar ist in jede Richtung eine Spur befahrbar. Vor allem im Berufsverkehr stehen zahlreiche Autofahrer und Busse der viel genutzten Linie 5 im Stau. Als B447 ist die Kollaustraße eine wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt und der A7-Anschlussstelle Schnelsen.
Durchgehend frostfreies Wetter erforderlich
Die Verlegung der neuen Trinkwasserleitung müsse mit chirurgischer Präzision vorgenommen werden, hieß es. Sonst könnten die zahlreichen anderen Leitungen im Untergrund beschädigt werden. Die sich anschließenden Oberflächenarbeiten erfordern trockenes und durchgehend frostfreies Wetter.
In unmittelbarer Nähe war bereits im Mai 2018 eine andere Wasserleitung gebrochen. Im Januar 2017 war ebenfalls an der Kollaustraße ein Wasseraustritt festgestellt worden, dessen Ursache aber auch nach tagelangen Untersuchungen und Bauarbeiten nicht geklärt werden konnte.