Finanzen

Nahezu jeder zweite Hamburger spart regelmäßig

Nahezu zwei Drittel der Hamburger Sparer legen im Monat mindestens 100 Euro zurück. (Illustration)

Nahezu zwei Drittel der Hamburger Sparer legen im Monat mindestens 100 Euro zurück. (Illustration) Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Ein Großteil der Hamburger spart. Das ist das Ergebnis einer Befragung. Nach Bewertung der Commerzbank nimmt das Bewusstsein zu, dass die gesetzliche Rente nicht ausreicht.

Von dpa 21.05.2026, 11:05 Uhr

Hamburg. Nahezu jeder zweite Hamburger spart einer Umfrage zufolge regelmäßig. Genau genommen gaben 46 Prozent an, regelmäßig Geld zurückzulegen. 28 Prozent sparen unregelmäßig, der Rest spart nicht, wie aus einer Ipsos-Befragung im Auftrag der Frankfurter Commerzbank hervorgeht. 


Zum Sparen nutzten die Hamburger am häufigsten Tages- und Festgeldkonten sowie Sparbücher (43 Prozent). Rund jeder Dritte kauft gelegentlich Wertpapiere und ungefähr jeder Fünfte hat einen Wertpapier-Sparplan. Nahezu zwei Drittel der Hamburger Sparer können im Monat mindestens 100 Euro zurücklegen. Der Rest spart monatlich weniger. 

Die Commerzbank hatte die zurückliegende „Anlagestudie“ 2024 veröffentlicht. Damals gaben 39 Prozent der Befragten an, regelmäßig zu sparen. Weitere 31 Prozent antworteten, dass sie unregelmäßig Geld zurücklegen. Nach Bewertung der Bank zeigen die Zahlen, dass Hamburger häufiger sparen als früher. 

Christian Oelkers, ein für Privatkunden zuständiger Regionsleiter der Bank, sagte, das Bewusstsein nehme zu, dass die gesetzliche Rente nicht ausreiche. „Vor diesem Hintergrund ist es umso erstaunlicher, dass nicht noch viel mehr Menschen in Wertpapiere investieren.“

Bundesweit ließ die Commerzbank vergangenes Jahr im September und Oktober rund 3.200 Menschen befragen, davon 200 in Hamburg. Den Angaben nach ist das Ergebnis auch repräsentativ für Hamburg.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Kilometerlanger Stau auf A7 in Hamburg

Autofahrer in Hamburg brauchen Geduld: Es staut sich am Elbtunnel und auf den Abschnitten vor und nach dem Tunnel. Für das erhöhte Verkehrsaufkommen gibt es mehrere Gründe.

Sturmböen an der Nord- und Ostseeküste

Der Deutsche Wetterdienst warnt an der Küste gebietsweise vor herabstürzenden Ästen und umherfliegenden Gegenständen. Das Wetter am Wochenende bestimmt das Tiefdruckgebiet „Cerry“.