Zähl Pixel
Krieg in Nahost

Netanjahu geht von Sturz der iranischen Führung aus

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat das iranische Volk in der Vergangenheit bereits zum Sturz der Führung in Teheran aufgerufen. (Archivbild)

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat das iranische Volk in der Vergangenheit bereits zum Sturz der Führung in Teheran aufgerufen. (Archivbild) Foto: Ronen Zvulun/Pool Reuters/dpa

Vom Iran geht laut Israels Regierungschef derzeit keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel aus. Er sagt, Irans Führung sei „schwächer denn je“.

Von dpa Dienstag, 31.03.2026, 21:15 Uhr

Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass Irans Regierung früher oder später stürzen wird. „Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je“, sagte er in einer am Abend ausgestrahlten Videobotschaft und fügte hinzu: „Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen.“ Wann und wie genau sich ein Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er offen.

Der Kampf gegen die iranische Führung sei noch nicht vorbei, sage Netanjahu zugleich. Der Iran kann demnach Israel noch immer bedrohen, allerdings nicht mehr seine Existenz gefährden. Teheran sei inzwischen etwa nicht mehr in der Lage, Zehntausende ballistische Raketen und Marschflugkörper auf Israel zu feuern. 

Der israelische Regierungschef hatte sich bereits mehrfach direkt an das iranische Volk gewandt und dabei zum Sturz der Führung in Teheran aufgerufen.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Deutschland fällt bei Wahl in UN-Sicherheitsrat durch

Deutschland ist mit seiner Kandidatur für einen Sitz im mächtigen Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bereits im ersten Wahlgang gescheitert. Bei der Wahl in New York unterlag die Bundesrepublik Portugal und Österreich, wie die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena (...).

Generalstreik legt Portugal vielerorts lahm

Vielerorts türmt sich in Portugal der Müll, die U-Bahn fährt nicht, Hunderte Flüge fallen aus. Im beliebten Urlaubsland verweigern viele Beschäftigte aus Protest gegen eine geplante Reform die Arbeit.