Ex-St.-Pauli-Profi kommt: Noch zwei Neue für VfL Osnabrück
Früher beim FC St. Pauli, jetzt in Osnabrück: Mittelfeldspieler Leon Flach (l). Foto: Timm Schamberger/dpa
Zwei neue Spieler kommen zum VfL Osnabrück. Der eine hat schon eine norddeutsche Vergangenheit, der andere einen Bruder bei Eintracht Braunschweig.
Osnabrück. Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat am letzten Tag der Transferperiode noch zwei neue Spieler verpflichtet. Der frühere St.-Pauli-Profi Leon Flach kommt auf Leihbasis für ein Jahr vom polnischen Erstligisten Jagiellonia Bialystok. Der amerikanische Linksverteidiger Jonathan Gomez wird vom griechischen Erstligisten PAOK Saloniki ausgeliehen.
Beide Neuzugänge wurden in Texas geboren. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler Flach wuchs in Deutschland auf und wurde beim VfB Lübeck und beim FC St. Pauli ausgebildet. Nach neun Zweitliga-Einsätzen für die Hamburger kehrte er in die USA zu Philadelphia Union zurück. 2025 folgte der Wechsel nach Polen.
„Ich freue mich sehr darauf, wieder in Deutschland zu spielen und jetzt Teil des VfL zu sein. Ich habe in den vergangenen Jahren in unterschiedlichen Ländern und Wettbewerben viele Erfahrungen sammeln können und möchte diese nun in die Mannschaft einbringen“, sagte Flach.
Gomez-Bruder spielt in Braunschweig
Der 23 Jahre alte Gomez ist der Bruder von Eintracht Braunschweigs Spieler Johan Gomez. Beide niedersächsischen Clubs spielen am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) in der 2. Bundesliga gegeneinander. Zu einem Bruderduell wird es aber wahrscheinlich nicht kommen, da Johan Gomez vor einem Wechsel von Braunschweig in die USA steht.
Jonathan Gomez wechselte bereits 2022 nach Europa zum spanischen Club Real Sociedad. Nach einer Leihe zu CD Mirandés folgte der Wechsel nach Griechenland. Im vergangenen Jahr war er an den spanischen Zweitligisten Albacete Balompié ausgeliehen. „Ich freue mich sehr auf den VfL und auf die zweite Liga in Deutschland. Mein Bruder hat mir natürlich viel berichtet“, sagte er.

Wechselt zum VfL Osnabrück: Der frühere St.-Pauli-Profi Leon Flach. Foto: Carmen Jaspersen/dpa