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Hamburg

Prozess gegen Masseur wegen sexueller Übergriffe

Eine Figur der blinden Justitia.

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Vor dem Hamburger Landgericht hat am Dienstag ein Prozess gegen einen 37 Jahre alten Masseur wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung begonnen. Der Mann soll laut Anklage als angestellter Masseur in einer Wellnesseinrichtung bei Ganzkörpermassagen sexuelle Handlungen an insgesamt fünf Frauen vorgenommen haben, wie ein Pressesprecher mitteilte. Dabei soll er ausgenutzt haben, dass die Frauen im Rahmen der Massagen nicht mit sexuellen Kontakten rechneten und sich nicht gegen die Handlungen wehren konnten. Die Taten sollen sich zwischen Oktober 2020 und Juni 2023 an zwei verschiedenen Standorten der Einrichtung in der Neustadt und im Alstertal ereignet haben.

Von dpa Dienstag, 05.12.2023, 13:40 Uhr

Hamburg. Die Anklage legt dem 37-Jährigen sexuellen Übergriff in drei und Vergewaltigung in zwei Fällen zur Last. Zu Beginn des Prozess wollte der Angeklagte keine Aussage machen, sein Verteidiger stellte aber eine Aussage zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht. Sollte der 37-Jährige verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe zwischen 2 und 15 Jahren. Insgesamt wurden neun Prozesstage bis zum 12. Februar 2024 angesetzt.

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