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Rundfunkbeitrag: Vorsicht vor dieser E-Mail

Auch ein deutsches Bankkonto wird angegeben. Das ist aber nicht vom Beitragsservice von ARD und ZDF.

Auch ein deutsches Bankkonto wird angegeben. Das ist aber nicht vom Beitragsservice von ARD und ZDF. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Angebliche Rabatte für Vorauszahler, Sofort-Überweisung und eine IBAN: Derzeit kursiert eine Betrugs-Mail. Wie sie sich erkennen lässt.

Von Christina Bachmann Dienstag, 12.05.2026, 16:10 Uhr

Auch wenn sie auf den ersten Blick überzeugend herüberkommt: Die vermeintliche E-Mail des Rundfunkbeitragsservices, die auf die angebliche Beitragsnummer 826 737 149 Bezug nimmt, soll Verbraucherinnen und Verbraucher um ihr Geld bringen. Deshalb bloß nicht darauf antworten und schon gar nicht bezahlen, warnt die Verbraucherzentrale.

Wie bei Phishing-Mails üblich, macht auch die Nachricht mit der allgemeinen Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ ordentlich Druck: Spätestens am Folgetag seien 55,08 Euro zu überweisen. Die Begründung: Bisherige feste Zahlungstermine des Beitragsservices seien angepasst worden und man müsse innerhalb eines Tages den aktuellen Quartalsbeitrag überweisen.

Zeitdruck und angebliche Rabatte

Die betrügerische Mail lockt außerdem mit einem Rabatt, wenn man direkt den Beitrag für ein halbes oder ganzes Jahr überweist. Merke: Beim echten Rundfunkbeitrag gibt es so etwas nicht.

Auch ein deutsches Bankkonto wird angegeben. Das ist aber nicht vom Beitragsservice von ARD und ZDF, sondern wurde bei einer spanischen Bank mit deutscher Niederlassung eingerichtet, so die Verbraucherschützer. Zudem fordern die Betrüger zur Option „Sofort-Überweisung“ auf - warum ist klar: So eine Überweisung kann im Nachhinein nicht storniert werden.

Falsche Absenderadresse

Phishing-Mails lassen sich oft enttarnen, wenn man sich die Absenderadresse genau ansieht. In diesem Fall verbirgt sich hinter „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ keine Adresse, die auf „@rundfunkbeitrag.de“ endet. Wer unsicher ist, kann sich auch beim echten Beitragsservice erkundigen („Rundfunkbeitrag.de“).

Dieser rät übrigens dazu, den Rundfunkbeitrag am besten per SEPA-Lastschriftverfahren zu bezahlen. Damit werden automatisch die Beiträge eingezogen und mögliche Änderungen berücksichtigt. (dpa/tmn)

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