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Schulessen in Hamburg wird erneut teurer

Hamburger Eltern zahlen künftig mehr Geld für das Schulessen ihrer Kinder. (Symbolbild)

Hamburger Eltern zahlen künftig mehr Geld für das Schulessen ihrer Kinder. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Eltern in Hamburg zahlen ab August bis zu 5,30 Euro für das Schulessen – die dritte Preiserhöhung in weniger als drei Jahren. Was hinter dem Preisanstieg steckt.

Von dpa Donnerstag, 18.06.2026, 16:35 Uhr

Hamburg. Das Mittagessen für Hamburgs Schülerinnen und Schüler wird erneut teurer. Von August an müssen Eltern pro Mahlzeit bis zu 5,30 Euro bezahlen, wie es in einem Schreiben der Schulbehörde heißt. Bislang kostet ein Essen maximal 5,00 Euro. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Schulbehörde kürzt Zuschüsse

Grund für neuerliche Anhebung sind aber nicht steigende Preise, sondern eine Kürzung der Zuschüsse. Hatte die Schulbehörde bislang pro Essen 60 Cent übernommen, werden es künftig nur noch 35 Cent sein. Die Caterer können dem Schreiben zufolge künftig 5,65 Euro pro Mittagessen abrechnen.

Für Eltern ist das die dritte Preiserhöhung in weniger als drei Jahren. Kostete ein Mittagessen Anfang 2024 noch 4,35 Euro, stieg der Preis danach erst auf 4,70 Euro, dann auf 5,00 Euro und nun auf 5,30 Euro.

Linke: 5,30 Euro für viele Familien enorme Herausforderung

Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft forderte den Senat und Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) auf, sich nicht immer weiter aus der Finanzierung zurückzuziehen. „Auch wenn die Senatorin es offenbar nicht wahrhaben will: Bis zu 5,30 Euro je tägliches Schulessen stellt für viele Familien in Hamburg eine enorme Herausforderung dar“, sagte die schulpolitische Sprecherin Sabine Ritter.

Kritisch zeigte sich auch die Elternkammer Hamburg. Wenn das Schulessen teurer werde, dürften Familien mit mehreren Kindern nicht die Verlierer sein, sagte die Kammer-Vorsitzende Simone Kohl. „Deshalb brauchen wir endlich einen Geschwisterbonus, der nicht an der Grundschule endet, sondern Familien während der gesamten Schulzeit ihrer Kinder entlastet.“

Elternkammer fordert Stärkung der Sozialstaffel

Gleichzeitig müsse die Sozialstaffel weiter gestärkt werden. „Gute Bildung und ein gesundes Mittagessen dürfen keine Frage der finanziellen Möglichkeiten der Eltern sein“, mahnte Kohl. Bislang ist das Mittagessen für Schulkinder, deren Eltern Sozialleistungen erhalten, kostenlos. Zudem gibt es Ermäßigungen etwa für Geschwisterkinder oder wenn Eltern wenig verdienen - das allerdings nur an Grundschulen.

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Gerhard Porath
18.06.202622:59 Uhr

Die Töpfe sind getrennt: Steuergelder für Bundeswehr oder Auslandshilfe können rechtlich nicht einfach für kommunales Schulessen genutzt werden.
Gezielte Entlastung statt Gießkannenprinzip, denn kostenloses Essen existiert: Familien mit geringem Einkommen erhalten bereits gratis Schulessen über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).

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Harald Schaerffer
18.06.202617:39 Uhr

Das heute überhaupt noch das Schulessen kostenpflichtig ist,ist einfach nur noch erbärmlich.Während mit deutschen Steuergeldern die Welt gerettet wird und zudem in allen Himmelrichtungen transferiert wird werden Eltern zur Kasse gebeten.Für Kriege,Rüstung usw.schmeißt man mit Milliarden um sich und beim Schulessen lässt sich der Staat lumpen.Hier reichen selbst fünftausend Satzzeichen nicht aus um aufzuzeigen wohin die Steuergelder fließen und zudem teilweise sinnlos verpuffen.

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