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Protest

„Söder abschieben“: Aufruf zu Protestaktion beim Stade-Besuch

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Foto: Sven Hoppe/dpa

„Abschiebungen nur nach Bayern - Söder raus aus Niedersachsen“: Unter diesem Motto kündigen die Jugendorganisationen von Grünen, SPD und Linke eine Demo an.

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Von Anping Richter
27.08.2026, 05:50 Uhr
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Stade. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kommt Donnerstag ins Stadeum, um den Kommunalwahlkampf der CDU zu unterstützen. Das Bündnis aus Jusos, Grüner Jugend und Linksjugend aus den Kreisverbänden Stade knüpft an den Stade-Besuch von Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) an, dem sie rechtswidrige Grenzabweisungen und einen Bruch des Dublin-Abkommens vorwerfen. Söder unterstütze dies, treibe einen „Abschiebe-Wahn“ voran und fordere sogar Abschiebungen nach Syrien.

Juso-Mitglied fordert Söders Abschiebung

„Abschiebungen in das Krisenland Syrien bedeuten oft ein Todesurteil für Regierungskritiker*innen, queere Menschen und andere Minderheiten, die hier Schutz suchen und die die CDU hier mit Füßen tritt“, sagt Hannah-Saliha Cader von der Linksjugend Stade.

Fynn Hinck von den Jusos fordert Söders Abschiebung: „Wer despektierlich über Niedersachsen redet, die Stromkosten in Norddeutschland in die Höhe treibt und Niedersachsen vergangenheitsorientierte Ideologieprojekte wie Fracking und Atomkraft aufzwingen will, kann sich nicht in die Gesellschaft in Niedersachsen integrieren und muss deshalb ins sichere Herkunftsland nach Bayern zurückgeschickt werden.“ Das Bündnis ruft zum Protest am Donnerstag, 27. August, ab 16 Uhr beim Stadeum auf.

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