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Klima-Protest

Tausende protestieren gegen Energiepolitik der Regierung

Demonstrierende halten ein Banner und Schilder in die Höhe, darunter eine Person im Pandakostüm.

Demonstrierende halten ein Banner und Schilder in die Höhe, darunter eine Person im Pandakostüm. Foto: Michael Ukas/dpa

Hohe Energiepreise sind derzeit mit Blick auf den Iran-Krieg ein Dauerthema. Klimaschützer sehen sich bestärkt in ihren Forderungen. Der Bundesregierung werfen sie vor, falsche Ziele zu verfolgen.

Von dpa Samstag, 18.04.2026, 15:15 Uhr

Berlin. In mehreren Großstädten haben Menschen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. In Berlin versammelten sich nach Polizeiangaben rund 9.000 Demonstranten. Zu den Rednerinnen und Rednern in der Hauptstadt gehörte Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Teilnehmer einer Demo in München warfen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf Transparenten vor, den Erfolg der Energiewende zu gefährden und fossile Energien zu bevorteilen. 

Unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen!“ hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protesten in Berlin, München, Hamburg und Köln aufgerufen. Im Aufruf hieß es: „Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind.“ Nötig sei nun mehr Tempo beim Ausbau von Sonne- und Windkraft. Wirtschaftsministerin Reiche und Teile der Union wollten dies jedoch ausbremsen.

In München bezeichnete der Landesvorsitzende des Bundes Naturschutz, Martin Geilhufe, Reiches Netzpaket als „Teil eines konzertierten Generalangriffes auf Natur, Umwelt und Klima“. Die Bundesregierung dürfe den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie nicht abwürgen. 

Die Veranstalter sprachen in Berlin von 24.000 und in München von 12.000 Teilnehmern. In allen vier Städten zusammen seien 80.000 Menschen auf die Straße gegangen, hieß es.

Luisa Neubauer hält ein Schild mit der Aufschrift „Energiewende abwürgen ist so 2013“ in der Hand.

Luisa Neubauer hält ein Schild mit der Aufschrift „Energiewende abwürgen ist so 2013“ in der Hand. Foto: Michael Ukas/dpa

Zu der Kundgebung in München hatten der Bund Naturschutz in Bayern, Fridays For Future, Greenpeace und das Umweltinstitut München aufgerufen.

Zu der Kundgebung in München hatten der Bund Naturschutz in Bayern, Fridays For Future, Greenpeace und das Umweltinstitut München aufgerufen. Foto: Felix Hörhager/dpa

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