AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Katastrophengebiet

Über 5.000 Tote nach Erdbeben in Venezuela

Die Zahl der Todesopfer nach den Erdbeben in Venezuela steigt immer weiter. (Archivbild)

Die Zahl der Todesopfer nach den Erdbeben in Venezuela steigt immer weiter. (Archivbild) Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa

Zahlreiche Gebäude in Trümmern, mehr als 16.700 Verletzte, Tausende Tote. Die Folgen der Erdbeben vor drei Wochen in Venezuela sind verheerend.

Von dpa 17.07.2026, 23:20 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Caracas. Mehr als drei Wochen nach dem Doppel-Erdbeben in Venezuela hat die Zahl der Todesopfer die Marke von 5.000 überschritten. Laut der jüngsten Bilanz der Behörden des südamerikanischen Landes liegt die Zahl der bestätigten Toten nun bei 5.069. Mehr als 16.700 Menschen seien zudem verletzt worden, wie Jorge Rodríguez, Präsident der Nationalversammlung und Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, auf X mitteilte.

Nach den verheerenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am 24. Juni innerhalb von nur 39 Sekunden hat die Europäische Union 20 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt. Seit dem Erdbeben sind außerdem 80 Tonnen Hilfsgüter über eine Luftbrücke nach Venezuela gebracht worden. Unabhängig vom Erdbeben hatte die EU Anfang des Jahres wegen der wirtschaftlichen Krise in Venezuela 52 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für das Land vorgesehen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Venedig kostet 2027 an noch mehr Tagen Eintritt

Seit 2024 verlangt die Lagunenstadt in der Hauptsaison Eintritt von Touristen - anfangs an 29 Tagen. Nächstes Jahr werden es 72 sein. Mehr als zehn Euro pro Tag sollen es aber nicht werden.

Gasaustritt an Schule - Fünf Kinder verletzt

An einer Grundschule in Schwelm im südlichen Ruhrgebiet läuft ein großer Feuerwehreinsatz. Laut Polizei ist Gas ausgetreten. Zwei Lehrkräfte und fünf Kinder kommen ins Krankenhaus.

Schülerproteste auch in Italien

Wie in Frankreich gehen nun auch im Nachbarland Schüler auf die Straßen - allerdings deutlich weniger. Der Protest richtet sich auch gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Meloni.