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Aktionswochen

„ToleranzLeben“: ein Zeichen für Demokratie, Respekt und Toleranz

„ToleranzRäume“ in Buxtehude: Lars Neuber vom Stadtjugendring (links), und Frank-Christian Harder von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Buxtehude, laden dazu ein.

„ToleranzRäume“ in Buxtehude: Lars Neuber vom Stadtjugendring (links), und Frank-Christian Harder von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Buxtehude, laden dazu ein. Foto: Stadtjugendring Buxtehude

Mit den Aktionswochen „ToleranzLeben“ und der Ausstellung „ToleranzRäume“ in der Buxtehuder Malerschule setzt Buxtehude ein Zeichen für Demokratie, Respekt und Toleranz.

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Von Sabine Lohmann
28.08.2026, 05:00 Uhr
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Buxtehude. Was bedeutet Toleranz im Alltag? Wo endet Meinungsfreiheit - und wo beginnt Intoleranz? Wie können wir miteinander im Gespräch bleiben, wenn die Gräben größer werden? Mit den Aktionswochen „ToleranzLeben - Intoleranz ist keine Meinung“ wollen der Stadtjugendring Buxtehude (SJR) und die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Buxtehude (DIG), diese Fragen diskutieren.

Im Zentrum der Aktionswochen steht die interaktive Ausstellung „ToleranzRäume“ von Montag, 31. August, bis Donnerstag, 17. September, im Deck 1 der Malerschule, Hafenbrücke 1. Die Ausstellung möchte die Besucher anregen, über Fragen wie „Was ist Toleranz?“, „Wie begegne ich meinem Gegenüber mit Respekt?“, „Wie können wir Konflikte gewaltfrei aushandeln?“ und „Wo liegen die Grenzen der Toleranz?“ nachzudenken.

Die Besucher erhalten Inspiration, wie sie selbst sich für mehr Respekt und gesellschaftliche Toleranz einsetzen können. Denn jeder habe die Macht, das Zusammenleben ein bisschen besser zu machen - das ist die wichtigste Botschaft der „ToleranzRäume“.

Mit einer Vernissage wird die Ausstellung am Montag, 31. August, 18 Uhr, im Deck 2 eröffnet. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr, zu sehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Schulklassen und Jugendgruppen besteht die Möglichkeit, Führungen und Workshops auch außerhalb der Öffnungszeiten zu buchen.

Parallel zur Ausstellung richten der SJR, die DIG sowie zahlreiche Kooperations- und Veranstaltungspartner ein vielfältiges Programm aus. Angeboten werden: Vorträge (unter anderem „#StolenMemory – Von KZ-Häftlingen geraubt und nun?“ und „Schweigen ist keine Option - Prävention von Islamismus nach dem 7. Oktober“), Lesung („Shalom zusammen“), Filmvorführung mit Gespräch („Kein Land für Niemand“), Kunstprojekte („Eine Leinwand voller Leben“), Kabarett („Kiffen, Kaffee & Kajal“), Tanztheater und Aktionstage. Bei den Workshops und Fortbildungen geht es unter anderem um den „Israel-Palästina-Konflikt in Schule und Unterricht“ und den „Umgang mit national-ethnischen Konflikten in Jugendgruppen“.

Kooperationspartner sind der Verein „ToleranzRäume“, Deck 2, der Bunte Block Buxtehude und die Hansestadt Buxtehude. Weitere Veranstaltungspartner: Lebenshilfe, Volkshochschule, St.-Paulus-Gemeinde, Schülervertretung des Gymnasium Süd Buxtehude, Theater im Hinterhof, Kunststube Katrin Trost, United4Rescue, Freimaurerloge, ufuq e.V. und Kreisjugendring Stade. Gefördert wird „ToleranzLeben“ von der Jugendstiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude und vom Buxtehuder Stadtforum.

Weitere Infos zum Programm und Anmeldehinweise: www.toleranzleben.com. (sal)

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