Emotionale Worte: Vuskovic verabschiedet sich vom HSV
Hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt des HSV: Luka Vuskovic. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Spektakuläres Tor im Derby und einer der Wegbereiter des Klassenerhalts: Der 19-Jährige hat Hamburg verzückt. Jetzt musste er Tschüss-Sagen.
Hamburg. Senkrechtstarter Luka Vuskovic hat sich am Pfingstwochenende emotional von den Fans des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV verabschiedet. „Auch wenn meine Zeit hier nur eine Saison gedauert hat, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen“, teilte der 19-Jährige bei Instagram mit. „In Hamburg sagt man „Tschüss““, fügte er hinzu. „Danke für alles!“
Vuskovic kehrt zum englischen Erstligisten Tottenham Hotspur zurück, der ihn an den HSV ausgeliehen hatte. Die Londoner machten am Wochenende den Klassenerhalt in der Premier League perfekt.
Wichtiges Tor beim Derbysieg
Der kroatische Innenverteidiger spielte sich in dieser Saison in die Herzen der Fans des Aufsteigers, der vorzeitig den Klassenerhalt feierte. Vuskovic hatte maßgeblichen Anteil daran. Der torgefährliche Innenverteidiger ermöglichte dem norddeutschen Traditionsclub durch seine sechs Treffer einige wichtige Punkte.
Sein spektakuläres Tor beim Derbysieg in der Hinrunde gegen Nordrivale Werder dürfte noch lange im Gedächtnis vieler Fans bleiben. Zudem hatte er gegen Heidenheim das erste Tor des Clubs nach der Bundesliga-Rückkehr erzielt.
Vuskovic: „Unvergessliche Momente erlebt“
„Vom ersten Tag an, als ich in Hamburg ankam, habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft, die Unterstützung - ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein“, schrieb Vuskovic. Er schob hinterher: „Wir haben gemeinsam unvergessliche Momente erlebt, und ich habe jedes Mal, wenn ich den Rasen betreten habe, alles gegeben.“
Zuletzt hatte Vuskovic in einem Interview der „Sport Bild“ noch einmal bekräftigt, dass er „sehr gerne hierbleiben möchte“. Es sei ja bekannt, „dass es mein Wunsch ist, mit meinem Bruder Mario für den HSV zu spielen. Aber im Fußball kann man nicht alles haben, was man sich wünscht. Ich bin ab diesem Sommer wieder ein Spieler von Tottenham.“ Sein Bruder Mario Vuskovic ist noch bis November gesperrt und arbeitet an seinem Comeback in Hamburg.