Streiks

Warnstreik an Uniklinik Göttingen und der MHH

In Hannover und Göttingen legen Beschäftigte der Unikliniken ihre Arbeit nieder. (Symbolbild)

In Hannover und Göttingen legen Beschäftigte der Unikliniken ihre Arbeit nieder. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Ein zweitägiger Warnstreik an den Unikliniken in Hannover und Göttingen sorgt für viele Verzögerungen bei den Patienten. Die Notfallversorgung ist allerdings gesichert.

Von dpa 27.01.2026, 15:55 Uhr

Hannover/Göttingen. An den Unikliniken in Göttingen und Hannover haben hunderte Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nahmen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 500 Beschäftigte an dem Warnstreik teil, an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) waren es etwa 400. Der Warnstreik soll noch bis einschließlich Mittwoch andauern.

Zwischen Verdi und den Kliniken wurde im Vorfeld eine Notdienstvereinbarung geschlossen, die unter anderem die Notfallversorgung von Patienten und Patientinnen gewährleistet. Im restlichen Klinikalltag könne es laut MHH allerdings zu Einschränkungen kommen. Dies betreffe geplante Operationen am Dienstag und Mittwoch, sowie geplante stationäre Aufnahmen und ambulante Behandlungen. Auch in Göttingen hatte der Warnstreik längere Wartezeiten zur Folge und Termine mussten verschoben werden. „Die medizinische Akutversorgung blieb jedoch jederzeit gewährleistet“, teilte die Klinik mit.

Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Die Arbeitnehmer fordern unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich zur Stärkung der unteren Lohngruppen.

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