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Besungenes Trendgetränk

Warum Soda Zitrone vielleicht der Drink dieses Sommers ist

Zitronen (hier mit Biosiegel) sind die Grundlage des Erfrischungsgetränks Soda Zitron. (Illustration)

Zitronen (hier mit Biosiegel) sind die Grundlage des Erfrischungsgetränks Soda Zitron. (Illustration) Foto: Daniel Karmann/dpa

Frisch, spritzig, ohne Alkohol: Mit einem Popsong feiert der Österreicher Bibiza den Sommerdrink Soda Zitrone. Das Album mit dem Lied erobert jetzt auch die deutschen Charts.

Von dpa 08.08.2026, 06:05 Uhr
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Wien/Berlin. Es gibt nicht viele Drinks mit eigenem Popsong - also klar, „Wildberry Lillet“ oder auch „Aperol Spritz“ - aber die sind immer alkoholisch. Jetzt ist ein alkoholfreier Drink zu den besungenen Getränken hinzugestoßen: Soda Zitrone. „Ich will ein Soda, nie wieder Cola“ heißt es im Song „Soda Zitron“ des österreichischen Popstars Bibiza, der ein zumindest kleiner zitronig frischer szeniger Sommerhit geworden ist in den letzten Wochen. 

Der Ohrwurm befindet sich auf dem Album „Rocknrollstar“ (wobei das „a“ im Titel eigentlich durch einen Stern ersetzt ist). Es ist diese Woche in den deutschen Charts eingestiegen - und zwar auf Platz 14 und damit so hoch wie noch nie ein Album des gebürtigen Wieners Franz Bibiza (27).

„Die haben dort mein Lieblingsgetränk...“

„Die letzte Nacht war wieder sehr wild, Ich bräucht‘ jetzt was, was mein Verlangen stillt“, singt Bibiza in „Soda Zitron“, das ein Loblied auf das Erfrischungsgetränk ist, das es in Österreich eigentlich in jedem Lokal gibt. 

„Ich geh‘ durch meine Wohnung, Aber find da nix, Ich glaub‘ mein Kater ist das Hindernis, Dann kommt mir eine brillante Idee, Vielleicht beweg‘ ich mich in ein Café, Die haben dort mein Lieblingsgetränk...“

Soda Zitrone (oder eben auch: Soda Zitron) besteht aus mit Kohlensäure versetztem Wasser (Sodawasser oder Mineralwasser) und frischem Zitronensaft. 

Franzosen nennen diesen Drink Citron pressé, wobei sie das mit stillem Wasser trinken und Zitronensaft und Wasser separat servieren zum Selbstmixen, eventuell auch Zuckern.

 

Bibiza, der auch mal „der Falco der Gen Z“ genannt wird, landete vergangenes Jahr zusammen mit Ikkimel eine Woche in den Offiziellen Deutschen Singlecharts, wenn auch nur auf Platz 93. Der Song hieß „Galopp“ und handelte, wie so oft bei ihm, von Drogenkonsum: „Dreh drei Runden durchs Catering (oh ja; Galopp) Zwei schöne Damen und Ketamin...“

„Grundsätzlich sage ich: Nimm keine Drogen...“

Dem Bayerischen Rundfunk (BR2/Zündfunk) sagte Bibiza über Ikkimel: „Wir haben uns vor zwei oder drei Jahren bei einem Festival kennengelernt und uns sofort gut verstanden. Die Melina ist eine unglaublich liebe, nette Person und extrem smart. Ich bewundere sie.“ 

 

Über Drogenkonsum sagte Bibiza dem BR: „Drogen können extrem lustig sein. Aber konsumiert mit Bedacht, nicht so oft, die Dosis macht das Gift. Man sollte aufpassen und die Drogen checken lassen. So wie man auch aufpassen muss, wenn man über die Straße geht, damit man nicht von einem Lkw überfahren wird.“ 

Und außerdem: „Grundsätzlich sage ich: Nimm keine Drogen, das ist schlecht.“ Aber Musik sei ehrlich - wie ein Tagebuch. „Da wird nicht gelogen, deshalb identifizieren sich Leute mit Kunst. Aber man wird älter. Auf dem neuen Album schlage ich eine kleine Kurve und singe übers Thema „Zitronen“.“

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