Autos überschlagen sich nach filmreifer Verfolgungsjagd – Zwei Verletzte
Ein Autofahrer rast in Tarmstedt vor einer Polizeikontrolle davon und verunglückt wenig später. Foto: Polizei
Ein Audi-Fahrer flüchtet durch Tarmstedt vor der Polizei und kollidiert mit einem BMW. Der Mann und eine Frau werden verletzt.
Landkreis Rotenburg. Ein Audifahrer flüchtet am Dienstagabend, gegen 19.19 Uhr vor der Polizei.
Beamte aus Zeven wollten den Audi A6 in Tarmstedt anhalten und kontrollieren. Plötzlich habe der Mann stark beschleunigt, um sich der Kontrolle zu entziehen, berichtet Polizeisprecher Marvin Teschke.
Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Der Audi raste über einen Feldweg im Bereich des Holschendorfer Weges, erhöhte außerhalb der Ortschaft nochmal deutlich seine Geschwindigkeit und hängte den Streifenwagen ab.
Flüchtender Osterholzer will BMW überholen und verursacht Unfall
Kurz darauf der Paukenschlag: Die Beamten fuhren auf zwei verunglückte Autos am Ende des Feldwegs zu. „Neben dem flüchtenden Audi war ein bislang unbeteiligter roter BMW betroffen“, sagt Teschke. Der BMW kam im Seitenraum zum Liegen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe der 41-Jährige während seiner Flucht versucht, den BMW zu überholen. Die Autos kollidierten und überschlugen sich. Sowohl der 41-jährige Audi-Fahrer aus dem Landkreis Osterholz als auch die 49-jährige BMW-Fahrerin aus dem Landkreis Rotenburg seien leicht verletzt worden, so der Polizeisprecher.
Zwei Verletzte – Mehrere zehntausend Euro Sachschaden
Der flüchtige Audi-Fahrer wurde vor Ort von den Beamten gestellt, er saß laut Polizei trotz Fahrverbots hinterm Steuer. Anschließend wurden beide Verletzte zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Am Audi entstand den Angaben nach ein Schaden von etwa 20.000 Euro, am BMW von rund 30.000 Euro. Zudem sei Flurschaden entstanden. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung alarmiert, eingeklemmt wurde aber niemand.
Gegen den 41-jährigen Fahrer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Unter anderem wird gegen ihn wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt“, meldet Teschke. (fe/pm)
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