Bollerwagentour zum Pfingstmarkt: 21-Jähriger mit 2,7 Promille unterwegs
Die Polizei hatte für den Pfingstmarkt extra eine mobile Wache am Festgelände aufgebaut und war regelmäßig auf Streife. Foto: Polizei
110.000 Besucher und bestes Wetter: Der Andrang auf dem Pfingstmarkt war enorm. Bereiteten die vielen Besucher der Polizei auch viel Arbeit? Die Beamten ziehen Fazit.
Buxtehude. Das größte Pfingstvolksfest im Norden ist zu Ende gegangen. Die Veranstalter sprechen laut Polizei von circa 110.000 Besuchern über das Pfingstwochenende.
Für den Pfingstmarkt hatte die Polizei extra eine mobile Wache am Volksfestgelände besetzt - und zeigte „zufrieden mit dem Verlauf“, wie Polizeisprecher Rainer Bohmbach sagt. „Insgesamt war das ein erfreuliche ruhiger und friedlicher Verlauf für die eingesetzten Kräfte aus den verschiedenen Dienststellen im Landkreis Stade.“
So viele Straftaten musste die Polizei erfassen
Insgesamt mussten die Beamten nur sieben Straftaten erfassen, davon handelte es sich laut Bohmbach um drei Körperverletzungen, einen Diebstahl eines Mobiltelefons einmal der Verdacht auf Handel mit Betäubungsmitteln und zweimal Verkehrsunfallflucht am Rande der Veranstaltung.
Die Einsatzbilanz der Polizei sah darüber hinaus wie folgt aus:
- Mehr als 60 Identitätsfeststellungen
- 13 Platzverweise gegen Betrunkene oder randalierende Personen
- 86 Jugendschutzkontrollen
Mit Messer in der Verbotszone erwischt
Zwei Zwischenfälle hob der Polizeisprecher in seinem Bericht noch hervor:
Am Samstag fiel ein 21-Jähriger bei einer Bollerwagentour mit über 2,7 Promille Atemalkohol auf und musste von der Polizei betreut werden.
Das gesamte Volksfest wurde im Vorwege wie berichtet zur Waffenverbotszone erklärt. Die Beamten erwischten dennoch einen jungen Heranwachsenden, der ein Messer dabei hatte. Er muss nun mit einem entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.
Daneben wurden noch circa 10 Fundsachen bei der Polizei abgegeben und die Verlierer können sich in den kommenden Tagen mit der Buxtehuder Wache und danach mit dem Fundbüro der Hansestadt Buxtehude in Verbindung setzen, um ihr Eigentum wieder zu erhalten. (PM/bat)
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