Die Schwäne sind los – Rettung in Deinste, tot auf A1
In Deinste verfing sich ein Schwan in einem Zaun. Foto: Thomas Warnack/dpa
Frühjahrserwachen allerorten: Nicht nur wir Menschen werden mit steigenden Temperaturen munter, auch die Tierwelt wird aktiver. Das hat Folgen.
Feuerwehr, Bundes- und Autobahnpolizei: Drei Schwäne sorgten jetzt für Einsätze - mit unterschiedlichem Ausgang. So musste in Deinste ein Schwan aus einer misslichen Lage befreit werden.
Wie die Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck auf ihren Social-Media-Profilen berichten, hatte sich ein am Mittwoch ein Vogel in einem Zaun verfangen. Die Ortswehr Deinste wurde am Mittag zur Tierrrettung alarmiert.
Der Schwan habe sich nicht mehr befreien können. Die Retter packten an. „Nach kurzer Zeit konnte der Schwan wieder in die Freiheit entlassen werden“, hieß es. Mit einem „Daumen hoch“ als Emoji konnten Nutzer den Feuerwehrleuten danken. Auf Instagram folgten mehr als 70 Follower diesem Aufruf.
In Deinste verfing sich ein Schwan in einem Zaun. Foto: Thomas Warnack/dpa
Schwan kommt auf A1 ums Leben
Weniger Glück hatte dagegen ein Schwan auf der Auobahn 1 bei Lübeck. Das Tier ist erfasst worden und verendet. Nach Polizeiangaben versuchte der Vogel, die Fahrbahn zu überfliegen, als es zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 51-Jährigen kam.
Der Fahrer lenkte sein Auto auf den Standstreifen und blieb unverletzt. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Schwan in Gleisen verursacht Zugausfälle
Nach 142 Minuten Verzögerung rollten die Züge wieder: Zwischen Lübeck und Güstrow (Landkreis Rostock) hat ein Schwan am Mittwoch zudem für eine Streckensperrung gesorgt. Alarmierte Beamte des Bundespolizeireviers Wismar fanden das Tier unverletzt in den Gleisen sitzend. Als sich die Einsatzkräfte näherten, verließ der Schwan laut Polizei den Gefahrenbereich und begab sich in einen angrenzenden Teich.
Anschließend konnte die Strecke wieder freigegeben werden. (dpa/tip)
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