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Himmelpforten: Radlader gerät innerhalb von Sekunden in Brand

Der Fahrer des Radladers konnte gerade noch aus dem Fahrzeug steigen.

Der Fahrer des Radladers konnte gerade noch aus dem Fahrzeug steigen. Foto: Feuerwehr Himmelpforten

Am Montagmorgen beginnt der Motor eines Radladerfahrers zu stottern. Der Fahrer reagiert schnell - und kann sich nur so vor den ausbrechenden Flammen retten.

Von Redaktion 10.08.2026, 12:05 Uhr
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Himmelpforten. Wie Rolf Hillyer-Funke, Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten berichtet, war am Montagmorgen, gegen 7.15 Uhr, ein Bauunternehmer aus der Samtgemeinde Fredenbeck mit seinem Radlader in Himmelpforten auf der Straße Ochsenpohl in Richtung Hauptstraße unterwegs.

„Ein paar hundert Meter vor dem Bahnübergang, kurz vor der Ecke zur Straße Hüperskamp, fing der Motor an zu stottern“, sagt Hillyer-Funke. Am Heck des Radladers bemerkte der Fahrer Flammen und brachte sein Fahrzeug zum Stehen.

Dem Fahrer blieben nur noch ein paar Sekunden um schnell zwei Taschen zu schnappen und aus dem Führerhaus des brennenden Fahrzeugs zu klettern. Innerhalb kürzester Zeit hatte das Feuer das komplette Fahrzeug erfasst, nachdem sich der Fahrer in Sicherheit gebracht hatte. Er wurde dabei nicht verletzt.

Umweltamt des Landkreises Stade wird eingeschaltet

Hohe Flammen schlugen aus dem Baufahrzeug als die ersten Notrufe eingingen. Die Feuerwehren Himmelpforten, Breitenwisch, Hammah und Oldendorf wurden um 7.19 Uhr alarmiert und rückten mit 40 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung aus.

Durch die enorme Hitzeentwicklung des Feuers zogen sich die Löscharbeiten in die Länge. Am Radlader entstand ein Totalschaden, so der Feuerwehrsprecher. Die Temperatur am Fahrzeugwrack wurde mit einer Wärmebildkamera fortwährend gemessen.

„Zudem wurde gezielt und sparsam Schaummittel zum Einsatz gebracht, da die Einsatzstelle sich unweit des Wasserwerks im Wasserschutzgebiet befand“, so Hillyer-Funke. Somit wurde eine Belastung des Abwassersystems nach besten Kräften vermieden.

Die Feuerwehr löschte den Radlader mit Schaum.

Die Feuerwehr löschte den Radlader mit Schaum. Foto: Feuerwehr Himmelpforten

Ein Mitarbeiter des Umweltamtes des Landkreises Stade wurde ebenfalls alarmiert, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen hinsichtlich des Gewässerschutzes in die Wege zu leiten. Aufgrund des Feuerwehreinsatzes und der Bergung des Radladers sowie der später erforderlichen Straßenreinigung durch ein Spezialfahrzeug musste die Straße Ochsenpohl von der Polizei Himmelpforten für einige Stunden voll gesperrt werden. „Dadurch kam es für einige Verkehrsteilnehmer zu erheblichen Behinderungen“, so Hillyer-Funke. (tom/pm)

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