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Polizei warnt: Diverse Schockanrufe in der Region

Schockanruf: Ein Familienmitglied habe angeblich einen schweren oder tödlichen Verkehrsunfall verursacht.

Schockanruf: Ein Familienmitglied habe angeblich einen schweren oder tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Schwerer oder gar tödlicher Verkehrsunfall: Mit der bekannten Masche versuchten Kriminelle, am Telefon zu Geld zu kommen. Auch die Polizei Stade warnt.

Von Redaktion 25.09.2026, 13:03 Uhr
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Nachbarkreise. Insgesamt sieben der Polizei bekannt gewordene Betrugsanrufe, umgangssprachlich Schockanrufe genannt, gab es am Donnerstag im Landkreis Rotenburg. In allen Fällen behaupteten die Täter, ein Familienmitglied habe einen schweren oder tödlichen Verkehrsunfall verursacht.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs forderten die Täter die Angerufenen auf, hohe Geldsummen zu beschaffen und diese zu einem zuständigen Amtsgericht zu bringen. Zudem setzten sie die Betroffenen unter Druck und forderten sie auf, niemanden über das Telefonat zu informieren. „In allen sieben Fällen reagierten die Angerufenen richtig: Sie befolgten die Anweisungen der Täter nicht und übergaben weder Geld noch andere Wertgegenstände“, lobt Polizeisprecherin Charleen Tönjes.

Der Polizeiinspektion in Stade sind zudem mehrere Anrufe im Bereich Himmelpforten gemeldet worden. Diese Anrufe angeblicher Polizeibeamter sollen sich am Freitagmorgen ereignet haben. „Passt da auf und warnt eure Angehörigen“, appelliert die Polizei Stade via Instagram.

Opfer wird von der Stader Staatsanwaltschaft gesucht

Unglück im Unglück für einen 24-Jährigen aus dem afrikanscihen Guinea: Wie die Bundespolizeiinspektion Hamburg mitteilt, soll der Mann am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr in einem fahrenden Metronom vom Hauptbahnhof Bremen in Richtung Hamburg-Harburg von einer 46-jährigen Deutschen beleidigt worden sein.

„Eine Zeugin wurde darauf aufmerksam und informierte den Zugbegleiter, der daraufhin die Bundespolizei für den Bahnhof Harburg anforderte“, berichtet Robert Hemp Bundespolizeiinspektion Hamburg. Die Beamten hätten den Fall aufgenommen und Zeugen verhört. Gegen die 46-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet.

Bei der Überprüfung der Personalien des Geschädigten stellte sich heraus, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war. Der 24-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Stade wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in Tateinheit mit unerlaubtem Betäubungsmittelbesitz per Haftbefehl gesucht. Er hatte eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro nicht gezahlt und war bislang untergetaucht.

Zur weiteren Bearbeitung wurde der Mann dem Bundespolizeirevier am Harburger Bahnhof zugeführt. Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Haftanstalt gebracht. (ham/pm)

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