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Kommunalwahl

Samtgemeinde? Die Grünen wollen eine Einheitsgemeinde Lühe

Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen auf der Hogendiekbrücke: Thorben Umlandt, Christiane Müller, Karen Ehlers, Gerd Grunwald, Ulrike Mohr, Mario Ganser und Sandra Lorbach (von links).

Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen auf der Hogendiekbrücke: Thorben Umlandt, Christiane Müller, Karen Ehlers, Gerd Grunwald, Ulrike Mohr, Mario Ganser und Sandra Lorbach (von links). Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Urgrüne Themen wie etwa Verkehr und Energiewende hat die Partei in ihrem Programm zur Kommunalwahl stehen. Mit diesen Kandidaten treten sie an.

Von Redaktion 26.08.2026, 17:00 Uhr
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Samtgemeinde Lühe. Mit einem Team von bewährten Kommunalpolitikern und neuen, jungen Mitgliedern sei der Ortsverband gut aufgestellt, teilt Hans-Joachim Raydt aus Hollern-Twielenfleth mit. Nur für Guderhandviertel fanden sich keine Bewerber.

Die Kandidaten für die Gemeinderäte:

Grünendeich: Ulrike Mohr und Hedwig Glinka-Glatho

Hollern-Twielenfleth: Karen Ehlers, Christiane Müller und Hans-Joachim Raydt

Mittelnkirchen: Thorben Umlandt und Anette Stranghöner

Neuenkirchen: Gerd Grunwald, Mario Ganser und Siemer Gerking

Steinkirchen: Sandra Lorbach

Die Kandidaten für den Samtgemeinderat: Karen Ehlers, Gerd Grunwald, Ulrike Mohr, Sandra Lorbach, Hans-Joachim Raydt und Mario Ganser.

Was grüne Ratsmitglieder wollen

Die grünen Ratsmitglieder haben „die urgrünen Themen Klimawandel, Umweltschutz, alternative Energien, Verkehr, Kita, Schule und lebenswertes Umfeld in bezahlbarem Wohnraum in den letzten Jahren und Jahrzehnten in den Einzelgemeinden und der Samtgemeinde beharrlich aufgegriffen und konnten sie teilweise umsetzen - das geht nur miteinander, und sich dafür zu engagieren, lohnt sich“, so Ulrike Mohr aus Grünendeich.

„Meckern und Wegsehen sind keine Optionen. Und zu nachhaltigen, sozialen Lösungen gibt es keine Alternativen“, sagt Gerd Grunwald, Bürgermeister in Neuenkirchen.

„Dinge mitbestimmen und mitgestalten, die konkret meinen Alltag und mein direktes Umfeld beeinflussen, jetzt und für die Zukunft, und das zusammen mit anderen engagierten Bürgerinnen, das finde ich sinnvoll“, so Karen Ehlers aus Hollern-Twielenfleth. „Wir sind nah an den Menschen, ihren Sorgen, Problemen und Wünschen.“ Das sei die Richtschnur des Ortsverbandes.

Wofür sich die Grünen einsetzen

Unverzichtbar sei die Weiterentwicklung regenerativer Energien durch Fotovoltaik und Windkraftanlagen, heißt es weiter. Mit dem Dorfstromer und der Energiegenossenschaft Altes Land und Horneburg seien zukunftsfähige Einrichtungen geschaffen worden, die durch die Verringerung der CO2-Produktion dem Klimaschutz dienten und wirtschaftlich erfolgreich seien. Sie schafften Versorgungssicherheit und füllten durch Konzessionsabgaben die kommunalen Kassen.

Einen aktiven Beitrag zum lokalen Klimaschutz leisten auch Grünanlagen und Bäume entlang der Straßen sowie in den Ortskernen. Sie spenden in heißen Sommern Schatten und kühlen die Umgebung spürbar ab. „Wir setzen uns dafür ein, den bestehenden Baumbestand konsequent zu schützen und gezielt neue Bäume zu pflanzen.“

Fehlende bezahlbare Wohnungen seien sozialer Sprengstoff. Die Grünen setzen sich deshalb für den Bau von Wohnraum ein - im Bestand und an die Infrastruktur angepasst.

In den Ortschaften soll langsamer gefahren werden

Lärm macht krank: Deshalb fordern die Grünen eine Reduzierung der Geschwindigkeiten innerhalb der Ortschaften und Maßnahmen, um den Schwerlastverkehr aus den Wohngebieten und Dörfern herauszuhalten. Das erhöhe die Verkehrssicherheit, schütze Kinder und Anwohner und steigere die Lebensqualität spürbar.

Der zunehmende Tourismus stelle die Region „vor neue interessante Herausforderungen“. Mit einem nachhaltigen und vielfältigen Angebot für die Gäste bleibe das Alte Land auch für seine Bevölkerung lebenswert.

Die Grünen setzen sich dafür ein, die Samtgemeinde bis 2031 in eine Einheitsgemeinde umzuwandeln. Die Vereinfachung der Verwaltung ermögliche Investitionen in die Lösung anderer wichtiger Probleme.

„Die Bautätigkeiten der Samtgemeinde Lühe stellen vor allem bei den drei Grundschulen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit dar“, so die Grünen. Die Instandhaltung der öffentlichen Gebäude, Wege und Plätze spare auf lange Sicht Steuermittel und sorge für ein gepflegtes, attraktives Ortsbild. (sal)

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