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2. Bundesliga

3:1 gegen Arminia: Elversberg springt vorerst auf Platz eins

Lukas Petkov erzielte gegen Bielefeld zwei Tore.

Lukas Petkov erzielte gegen Bielefeld zwei Tore. Foto: Harald Tittel/dpa

Die SV Elversberg erobert in der 2. Fußball-Bundesliga einen Aufstiegsplatz. Arminia Bielefeld bleibt dagegen tief im Tabellenkeller. Lukas Petkov ist der Mann des Tages.

Von dpa Samstag, 21.03.2026, 15:15 Uhr

Spiesen-Elversberg. Die SV Elversberg hat einen Aufstiegsplatz der 2. Fußball-Bundesliga erobert. Durch das 3:1 (1:0) gegen Arminia Bielefeld rückten die Saarländer vorübergehend auf den ersten Tabellenplatz vor. Am Abend treffen noch die beiden Spitzenmannschaften Darmstadt 98 und der FC Schalke 04 im direkten Duell aufeinander. Eines der Teams wird dann an Elversberg vorbeiziehen.

Lukas Petkov (38. Minute/69.) mit einem Doppelpack und Amara Condé (76.) erzielten vor 9.307 Zuschauern in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde die Tore für die Hausherren. Arminias Christopher Lannert (84.) gelang der Ehrentreffer. Teamkollege Marvin Mehlem (51.) musste wegen groben Foulspiels kurz nach der Pause mit Rot vom Feld. 

Elversberg lässt zu viele Chancen aus

Schon früh musste SV-Coach Vincent Wagner wechseln. Bambasé Conté, der lange verletzt war und sein Startelfdebüt feierte, musste bereits nach acht Minuten angeschlagen raus. An der offensiven Einstellung der Hausherren änderte sich dadurch aber nichts. Weiterhin drückte Elversberg die Gäste in die eigene Hälfte zurück. Die SV verwertete ihre guten Chancen aber nicht. Erst Petkov löste dann den Knoten.

Auch im zweiten Abschnitt spielte Elversberg mit viel Wucht und Dynamik. Bielefeld konnte offensiv keine Akzente setzen und war nach Mehlems Platzverweis nur noch um Schadensbegrenzung bemüht. Das Gästetor stand mehrfach unter Beschuss, allein der starke Keeper Jonas Kersken verhinderte Schlimmeres. Das Ehrentor fiel aus dem Nichts.

Hartes Einsteigen gegen Luca Schnellbacher: Glatt Rot für Marvin Mehlem.

Hartes Einsteigen gegen Luca Schnellbacher: Glatt Rot für Marvin Mehlem. Foto: Harald Tittel/dpa

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