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DFB-Pokal

Mit Traumtor: Ex-D/A-Stürmer Hyseni wirft Heidenheim aus Pokal

Jeddelohs Torschütze Haris Hyseni (r).

Jeddelohs Torschütze Haris Hyseni (r). Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Es ist die erste große Sensation dieser ersten Runde - und beim Regionalligisten Jeddeloh brilliert einer, den sie in Drochtersen nicht mehr wollten.

Von dpa 23.08.2026, 15:00 Uhr
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Oldenburg. Fußball-Regionalligist SSV Jeddeloh II hat im DFB-Pokal für eine Sensation gesorgt. Der Außenseiter besiegte den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim im Oldenburger Marschweg-Stadion mit 5:2 (3:1). Die Heidenheimer traten ohne ihren gesperrten Langzeit-Trainer Frank Schmidt an und erlebten im Ammerland eine Blamage.

„Es ist unfassbar. Für die Momente haben wir alle angefangen, Fußball zu spielen“, sagte Jeddelohs Torwart Moritz Onken bei „Sky“. „Ich schätze mal, das wird heute eine lange Nacht.“

Der Außenseiter jubelt: Haris Hyseni (verdeckt) trifft für SSV Jeddeloh II gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim.

Der Außenseiter jubelt: Haris Hyseni (verdeckt) trifft für SSV Jeddeloh II gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Drei Gegentore binnen Viertelstunde gegen den Viertligisten

Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) - doch schnell nahm das Pokal-Debakel der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus. Ein Eigentor und von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten bereits zu einem klaren Pausen-Rückstand.

Nur auf der Tribüne: Heidenheims gesperrter Trainer Frank Schmidt (r).

Nur auf der Tribüne: Heidenheims gesperrter Trainer Frank Schmidt (r). Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim. Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss - doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir wollten einfach nicht aufgeben“, sagte der Torschütze Janßen. „Ich glaube, so einen Tag hat man nicht immer. Aber heute haben wir es geschafft!“.

Ungewohnte Situation für beide Trainer

FCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. In nur drei Pflichtspielen in dieser Saison kassierte der Ostalb-Club nun 12 Gegentore. Der 52-jährige Schmidt war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.

Auch für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic war der Nachmittag ungewohnt. Zum fünften Mal ist Arambasic im DFB-Pokal dabei - und das mit dem vierten Verein. Erstmals schaffte der 49-Jährige den Einzug in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27-Toren verheerend.

Jeddelohs Torschütze Haris Hyseni (r).

Jeddelohs Torschütze Haris Hyseni (r). Foto: Carmen Jaspersen/dpa

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