Banküberfall mit zehn Euro Beute: Prozess startet in Hannover
Um nur zehn Euro geht es im Prozess, der heute beginnt. (Symbolbild) Foto: Federico Gambarini/dpa
Ein Mann überfällt eine Bank, er droht mit einem 30 Zentimeter langen Messer - und dann begnügt er sich mit zehn Euro. Warum nur?
Hannover. Mit einer Beute von zehn Euro hat sich ein bewaffneter Mann bei einem Überfall auf eine Bankfiliale in Hannover begnügt. Im Juli soll der 28-Jährige die Filiale in der Nordstadt betreten haben - bewaffnet mit einem etwa 30 Zentimeter langen Messer, wie das Amtsgericht Hannover mitteilte. Mit dem Messer soll er einen Mitarbeiter bedroht haben, dieser sollte ihm Geld geben. Wiederholt wurde ihm klargemacht, dass es in der Filiale keine Kasse gab. Schließlich soll ein Zeuge ihm zehn Euro aus seinem Portemonnaie gegeben haben. Am heutigen Montag, 24. August, steht der 28-Jährige in Hannover vor Gericht.
Bankräuber soll drogensüchtig sein
Der Bankräuber, der nach eigenen Angaben drogensüchtig ist, soll mehrfach gesagt haben, dass der Überfall kein Spaß sei und die Polizei alarmiert werden solle. Zeugen hielten ihn fest, einer von ihnen bot dem 28-Jährigen gegen Aushändigung des Messers Geld. Der Mann soll das Messer daraufhin übergeben haben. Das Motiv des mutmaßlichen Täters ist nach Angaben eines Gerichtssprechers unklar.
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.