Zähl Pixel
US-Schauspieler

„Big Pussy“: „Sopranos“-Star stirbt im Alter von 80 Jahren

Er startete seine Karriere spät und wurde oft als Mafia-Gangster gecastet: „Sopranos“-Star Vincent Pastore. (Archivbild)

Er startete seine Karriere spät und wurde oft als Mafia-Gangster gecastet: „Sopranos“-Star Vincent Pastore. (Archivbild) Foto: Charles Sykes/Invision/AP/dpa

In der Kultserie „Sopranos“ verriet er als „Big Pussy“ die Machenschaften von Mafia-Boss Tony an das FBI: Jetzt ist der US-Schauspieler Vincent Pastore gestorben.

Von dpa 02.08.2026, 10:35 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

New York. Er wurde oft als Mafia-Gangster gecastet, die „Sopranos“ machten ihn zum Star: US-Schauspieler Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Manager Robert Attermann der „New York Times“. Freunde hätten Pastore am Samstag tot in seinem Haus im New Yorker Stadtteil Bronx gefunden, hieß es.

Pastore hatte seine Schauspiel-Karriere erst mit über 40 begonnen - vorher hatte er laut „New York Times“ als Limo-Chauffeur und Nachtclub-Manager gearbeitet und einen Club in New Rochelle (New York) besessen.

Die Schauspieler Matt und Kevin Dillon, die ihn demnach aus seiner Zeit als Chauffeur kannten, waren begeistert von seinem Charisma und überredeten ihn, an Castings teilzunehmen. So ergatterte der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln unter anderem Rollen in Martin Scorseses Klassiker „Goodfellas“ (1990) und Woody Allens „Manhattan Murder Mystery“.

Seine Paraderolle: der toughe italienisch-amerikanische Gangster. Zum Star wurde Pastore als Kultfigur Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero in der legendären HBO-Serie „Die Sopranos“. Vom Vertrauten des Mafia-Bosses Tony Soprano wird er in der Serie zum FBI-Informanten - und nach zwei Staffeln erwischt und ermordet. 

Pastore ist geschieden und hat eine Tochter.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Nächste Met-Gala feiert Galliano

Jedes Jahr organisiert das New Yorker Metropolitan Museum eine große Mode-Ausstellung und eröffnet sie mit der berühmten „Met Gala“. Der Stargast für das kommende Jahr ist umstritten.

Ariana Grande und die Schattenseiten des Ruhms

Zuletzt hat man Ariana Grande eher mit „Wicked“ im Kino als auf der Bühne gesehen. Mitten in einer laufenden Tour bringt sie nun ihr Album „petal“ heraus – und setzt sich neue Grenzen als Popstar.