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Straßenbahn-Unfall

Cable Car in San Francisco stoppt abrupt: 15 Verletzte

 Mehr als ein Dutzend Menschen werden bei dem abrupten Halt verletzt.

Mehr als ein Dutzend Menschen werden bei dem abrupten Halt verletzt. Foto: Uncredited/KGO-TV/AP/dpa

Sie sind eine der beliebtesten Touristenattraktionen von San Francisco und gelten als recht sicher. Doch beim plötzlichen Anhalten einer der berühmten Trambahnen werden viele Passagiere verletzt.

Von dpa Dienstag, 16.12.2025, 05:50 Uhr

San Francisco. Beim plötzlichen Stopp einer der berühmten Straßenbahnen in San Francisco, bekannt als Cable Cars, sind fünfzehn Menschen verletzt worden. Zwei Personen seien sofort ins Krankenhaus gebracht worden, elf weitere hätten sich mit kleineren Beschwerden in ärztliche Behandlung begeben, teilte die Feuerwehr mit. Zwei Personen mussten nicht behandelt werden. Niemand sei lebensgefährlich verletzt worden, hieß es weiter. Die Unfallursache werde noch untersucht.

Ein Fahrgast erzählte dem „San Francisco Chronicle“, dass die Bahn beim Bergauffahren plötzlich angehalten habe. Menschen seien durch die Luft geflogen und hätten geschrien, sagte Willa Meade der Zeitung. 

Das über 150 Jahre alte Straßenbahn-Netz mit drei Linien gehört zu den Top-Touristenattraktionen der Westküstenstadt. Die altertümlichen Bahnen rattern an beweglichen Stahlkabeln durch die hügelige Westküstenmetropole. Sie gelten grundsätzlich als recht sicheres Transportmittel. 

Der Antrieb für die Wagen ist ein kilometerlanges Stahlseil, das knapp unter der Straßendecke in einer Spur verläuft und ständig in Bewegung ist. Die Kabel werden in einer zentralen Schaltstelle von einem riesigen Motor angetrieben. 
Seit 1964 stehen die Wagen als „National Historic Landmark“ unter Denkmalschutz.

Seit über 150 Jahren fahren Cable Cars durch San Francisco. (Archivbild)

Seit über 150 Jahren fahren Cable Cars durch San Francisco. (Archivbild) Foto: picture alliance / dpa

Die historischen Straßenbahnen gelten als recht sicher. (Archivbild)

Die historischen Straßenbahnen gelten als recht sicher. (Archivbild) Foto: picture alliance / dpa

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