Zähl Pixel
Kommunalwahl 2026

Diese grünen Kandidaten stellen sich im Nordkreis zur Wahl

In Drochtersen treten die Grünen mit (von links) Bertram Buchholz, Martin Lüdders und Marlen Riemer an.

In Drochtersen treten die Grünen mit (von links) Bertram Buchholz, Martin Lüdders und Marlen Riemer an.

Die Grünen kandidieren bei der Kommunalwahl in Drochtersen, Himmelpforten, Hammah und für den Samtgemeinderat Oldendorf-Himmelpforten. Auf eines sind sie besonders stolz.

Von Redaktion 13.08.2026, 08:25 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Kehdingen/Oste. Die Grünen in Oldendorf-Himmelpforten und Kehdingen setzen bei der Kommunalwahl im September weiterhin auf eine gute Repräsentanz von Frauen auf ihren Listen. Das schreiben sie in ihrer Pressemitteilung.

Drei Grüne kandidieren in Drochtersen

Die Frauenquote in den Räten sei immer noch nicht repräsentativ und das habe Folgen: „Viel zu oft treffen Männer die Entscheidungen bei Bauleitplanung oder Kita- und Schulausstattung, es fehlt an weiblicher Perspektive“, so Marlen Riemer, die deshalb für den Gemeinderat Drochtersen kandidiert.

Die Ingenieurin kämpft aber auch für Umweltschutz und nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum. Verstärkt wird die Liste mit Martin Lüdders aus Drochtersen und Bertram Buchholz aus Hüll. Sie wollen, dass Drochtersen die Klimaschutzziele zeitgerecht umsetzt und unterstützen den Neubau des Hallenbades.

Frauenteam für den Samtgemeinderat

Im Samtgemeinderat von Oldendorf-Himmelpforten sind aktuell nur gut ein Drittel der Abgeordneten Frauen. „Das prägt die Arbeit in den Räten immens und wir freuen uns, dass die Grünen ein reines Frauenteam aufbieten“, meint Ursula Männich-Polenz, langjährige Ratsfrau aus Himmelpforten.

Beatrice Walther aus Kranenburg (links) steht auf der Kreistagsliste, ebenso wie Sophia Ikpoh aus Oldendorf und Ursula Männich-Polenz aus Himmelpforten. Letztere kandidieren ebenso wie Christine Zabel (rechts) auch für den Samtgemeinderat.

Beatrice Walther aus Kranenburg (links) steht auf der Kreistagsliste, ebenso wie Sophia Ikpoh aus Oldendorf und Ursula Männich-Polenz aus Himmelpforten. Letztere kandidieren ebenso wie Christine Zabel (rechts) auch für den Samtgemeinderat. Foto: Ernst Ryll

Erneut tritt auch Christine Zabel aus Breitenwisch an. Beide kandidieren ebenso für den Gemeinderat in Himmelpforten. Sophia Ikpoh aus Oldendorf ergänzt die Grüne Liste für den Samtgemeinderat, sie steht zudem auf der Einheitsliste in Oldendorf.

Udo Paschedag tritt noch mal in Hammah an

Für den Gemeinderat Hammah kandidieren Udo Paschedag und Marita Wings. Paschedag plädiert für die finanzielle Beteiligung am Windkraftausbau durch Bürgerenergiegenossenschaften und eine zukunftsgerechte Wärmewende vor Ort.

„Wir wollen das Ehrenamt stärken und auch alle neuen Gemeindemitglieder einbeziehen. Senioren-PC-Kurse, ein Reparatur-Café, es gibt viel zu tun“, sagt Marita Wings. Beide setzen sich für Offenheit in der Ratspolitik und mehr Bürgernähe ein.

Marita Wings und Udo Paschedag wollen grüne Politik im Gemeinderat Hammah vertreten.

Marita Wings und Udo Paschedag wollen grüne Politik im Gemeinderat Hammah vertreten. Foto: Ernst Ryll

Ursula Männich-Polenz ist erneut Spitzenkandidatin für den Wahlbereich 1 für den Stader Kreistag. Ein Schwerpunkt ist die Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendkonferenzen liegen ihr dabei besonders am Herzen: „Hier wird auf ehrenamtlicher Basis sehr viel für die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen geleistet. Diese Arbeit möchte ich auch in Zukunft vom Landkreis gesichert sehen.“

Fünf wollen in den Kreistag

Auf Platz 2 kandidiert Beatrice Walther. Sie lebt in Kranenburg und benennt Umwelt- und Naturschutz als ihre Themen. Die Liste vervollständigen Martin Lüdders, Bertram Buchholz und Sophia Ikpoh. Hierbei sticht Martin Lüdders als jüngster grüner Kandidat mit 22 Jahren hervor. „Ich möchte, dass mehr Politik für die Jugend gemacht wird“, so Martin Lüdders.

Ein Thema eint alle grünen Kandidatinnen und Kandidaten. Sie wünschen sich eine Modernisierung der Fähranleger in Wischhafen und Glücksstadt, machen sie in der Pressemitteilung deutlich. „Die Pläne sind umsetzungsreif, allein es fehlt am politischen Willen auf allen Ebenen“, so Ursula Männich-Polenz, „dabei könnte mit modernen Fähren bei kürzeren Zeiten und mehr Kapazität der Dauerstau an der Elbquerung ein Ende nehmen.“

Die TAGEBLATT-Leser sind gefragt

Das TAGEBLATT sammelt zur Kommunalwahl Fragen und Anliegen der Leser. Ihre Beiträge fließen in unsere Recherche und Berichterstattung ein. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an: kommunalwahl@tageblatt.de.

(gh)

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel