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Energie

Energiewerke beginnen mit Bau von Wärmespeicher

Bis Ende 2027 soll der Wärmespeicher entstehen.

Bis Ende 2027 soll der Wärmespeicher entstehen. Foto: Markus Scholz/dpa

Der Speicher im Hamburger Osten soll heißes Wasser für das Fernwärmenetz sichern. Mit dem Bau treiben die Energiewerke die Wärmewende voran.

Von dpa Mittwoch, 04.03.2026, 14:40 Uhr

Hamburg. Der städtische Versorger Hamburger Energiewerke hat mit dem Bau eines Wärmespeichers begonnen. Der Speicher entsteht im Hamburger Osten auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Tiefstack, das spätestens 2030 vom Netz genommen werden soll. 

In dem Speicher wollen die Energiewerke künftig heißes Wasser aufbewahren. Das Wasser soll über das Fernwärmenetz zu Haushalten geleitet werden, wenn Bedarf besteht. Eine solche Art der Wärmeversorgung ist vergleichsweise klimafreundlich, wenn das Wasser wie geplant mit Abwärme erhitzt wird. 

Der Speicher soll Ende 2027 gebaut sein. Er wird planmäßig im ersten Halbjahr 2029 in Betrieb genommen, wie die Energiewerke mitteilten. Denn der Speicher muss nach Bauabschluss noch mit Anlagen verbunden werden. 

Der städtische Versorger investiert einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in den Speicher, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Die Energiewerke erhalten Fördermittel in nicht genannter Höhe vom Bundeswirtschaftsministerium und der EU. 

Speicher soll Teil eines Energieparks werden 

Der Speicher soll künftig einem sogenannten Energiepark angehören, der das Kohlekraftwerk ersetzen soll. Auf dem Areal des Energieparks planen die Energiewerke, eine Flusswasser-Wärmepumpe zu installieren. Das Kohlekraftwerk soll umgebaut werden, und künftig Gas statt Kohle verbrennen. 

Hamburgs Energiesenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte anlässlich des Baubeginns laut Mitteilung: „Im Energiepark schaffen wir die Voraussetzungen, um die Steinkohle endgültig abzulösen und den Kohleausstieg bis spätestens 2030 umzusetzen.“

Der Kohleausstieg ist laut der Energiebehörde bis Ende 2030 geplant. Der Ausstieg beschränkt sich zunächst aber auf ein Fernwärmenetz der Energiewerke, das Stadtnetz heißt.

Laut der Hamburger Energiebehörde, die Senatorin Fegebank leitet, ist ein Kohleausstieg Hamburgs bis Ende 2030 geplant.

Laut der Hamburger Energiebehörde, die Senatorin Fegebank leitet, ist ein Kohleausstieg Hamburgs bis Ende 2030 geplant. Foto: Markus Scholz/dpa

Das Kohlekraftwerk Tiefstack soll künftig nicht länger Kohle verbrennen. (Archivbild)

Das Kohlekraftwerk Tiefstack soll künftig nicht länger Kohle verbrennen. (Archivbild) Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

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