Günther bei Edelkrebs-Artenschutzprojekt im Kieswerk
Regierungschef Günther hilft der Natur auf die Sprünge. Foto: Frank Molter/dpa
Wo Industrie weicht, kann Natur wieder übernehmen. In Warder soll ein Kiessee Heimat für seltene Edelkrebse werden. Das sieht sich der Ministerpräsident bei seiner Wanderung durchs Land selbst an.
Warder. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) haben sich in Warder (Kreis Rendsburg-Eckernförde) über ein Artenschutzprojekt zur Rettung von Edelkrebsen informiert. Günther legte selbst Hand an und setzte einige Krebse der bedrohten Art ins Wasser. In dem durch Auskiesung entstandenen See sollen sich die Tiere vermehren können und einen neuen Lebensraum finden.
Gemeinsamer Einsatz für vom Aussterben bedrohte Edelkrebse. Foto: Frank Molter/dpa
Anschließend setzte Günther seine Wanderung zum 80. Geburtstag des Landes Schleswig-Holstein auf etwa 17 Kilometern durch den Naturpark Westensee fort. Es ist die vierte und vorletzte Etappe der insgesamt rund 80 Kilometer langen Tour durch die Naturparke Schleswig-Holsteins. Gestartet war er vor einer Woche in Plön. Der Regierungschef hatte die Bürgerinnen und Bürger des Landes eingeladen, ihn ein Stück des Weges zu begleiten. So kam Günther mit zahlreichen Menschen über unterschiedliche Themen ins Gespräch. Zusätzlich war Günther von Dagebüll über das Watt zur Hallig Oland gewandert.

Die Edelkrebse brauchen die Hilfe des Menschen und bekommen in einem Baggersee ein neues Zuhause. Foto: Frank Molter/dpa

Aus der Kiste in den See: Neue Heimat für Edelkrebse. Foto: Frank Molter/dpa

Zum Start der letzten Wanderetappe auf der 80-Kilometer-Tour durch Schleswig-Holstein Naturparke gibt Ministerpräsident Günther bedrohten Edelkrebsen eine helfende Hand. Foto: Frank Molter/dpa