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Gesellschaft

„Jetzt erst recht“: Berliner CSD will in Hamburg mitfahren

Nach dem Anschlag in Berlin wollen die Berliner Organisatoren am Samstag mit einem Wagen in Hamburg dabei sein. (Archivbild)

Nach dem Anschlag in Berlin wollen die Berliner Organisatoren am Samstag mit einem Wagen in Hamburg dabei sein. (Archivbild) Foto: Fabian Sommer/dpa

Eine Woche nach dem Terroranschlag wollen sie ein Zeichen setzen: Die Veranstalter des Berliner Christopher Street Days sind mit eigenem Wagen in Hamburg dabei. Auch in Berlin wollen sie weitermachen.

Von dpa 30.07.2026, 15:00 Uhr
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Berlin. Nach dem islamistischen Terroranschlag wollen sich die Organisatoren des Berliner Christopher Street Days (CSD) nicht einschüchtern lassen. Der Verein will an diesem Samstag (1. August) kurzfristig mit einem eigenen Wagen bei der geplanten CSD-Parade in Hamburg dabei sein.

„Gerade jetzt dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen“, teilte der Vorstand mit. „Unsere Antwort auf Hass ist Zusammenhalt. Unsere Antwort auf Angst ist Sichtbarkeit.“

„Wird in Berlin wieder einen CSD geben“

Mit der spontanen Teilnahme in Hamburg mache der Verein zugleich deutlich, dass sie nicht aufhörten. „Es wird auch in Berlin wieder einen CSD geben. Und an diesem Wochenende stärken wir dem Hamburger Pride den Rücken.“

Der Truck werde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt, schrieb der Berliner Verein. Die Teilnehmenden werden gebeten, auf dem Wagen dunkle Kleidung zu tragen. Zuvor hatte der rbb berichtet.

Mahnwache am Wochenende geplant

Für Sonntag (2. August) ist in Berlin dann eine Mahnwache geplant, um der Opfer zu gedenken. Weitermachen am Samstag und Innehalten am Sonntag gehörten für sie zusammen, schrieb der Verein auf Instagram. „Es ist wichtig, für beide Gefühle Raum und Sichtbarkeit zu schaffen.“

In der Hauptstadt hatte ein Attentäter am Rande des CSD mehrere Menschen mit einem Auto angefahren und – vermutlich mit einer Machete – weitere Menschen verletzt. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden verletzt.

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