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Staatsschutz

Nach CSD in Hamburg: Männer greifen 30-Jährige an

Nur wenige Stunden nach der großen CSD-Parade mit rund 300.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben drei Männer eine 30-Jährige angegriffen. (Archivbild)

Nur wenige Stunden nach der großen CSD-Parade mit rund 300.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben drei Männer eine 30-Jährige angegriffen. (Archivbild) Foto: Markus Scholz/dpa

Kurz nach dem Hamburger CSD mit rund 300.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird eine 30-Jährige aus der Queer-Community angegriffen. Der Staatsschutz prüft den Verdacht auf Hasskriminalität.

Von dpa 03.08.2026, 13:05 Uhr
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Hamburg. Drei junge Männer haben nur Stunden nach dem Ende der Hamburger CSD-Parade eine Angehörige der Queer-Community angegriffen. Die drei 20 bis Mitte 20 Jahre alten Männer brachten die 30-Jährige in der Nacht zu Sonntag im Stadtteil St. Pauli zu Fall, einer sprang ihr dann auf die Beine, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei die Frau leicht verletzt worden. Der für Hasskriminalität zuständige Staatsschutz habe die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung sowie der gefährlichen Körperverletzung übernommen.

Opfer wollte belästigter Frau helfen

Den Ermittlungen zufolge war es vor dem Angriff vor einer Szene-Bar in der Talstraße zunächst zu Streitigkeiten zwischen einer Frau und den drei Männern gekommen, nachdem diese die Frau belästigt hatten. Als daraufhin die 30-Jährige der Frau zu Hilfe gekommen sei, habe das Trio sie erst bedroht, die Flüchtende dann verfolgt und schließlich in der Simon-von-Utrecht-Straße angegriffen.

Erst am Samstagnachmittag hatten sich in Hamburg rund 300.000 Menschen am Hamburger Christopher Street Day (CSD) beteiligt. Mit 60 Lastwagen als fahrende Bühnen von Unternehmen, Vereinen, Parteien und evangelischer Kirche bewegte sich der Umzug der queeren Community durch den Stadtteil St. Georg in Richtung Innenstadt. Das Motto der Parade lautete: „Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst!“.

Eine Woche vor Hamburger CSD Angriff auf Berliner CSD

Eine Woche vor dem Hamburger CSD hatte der islamistische Attentäter Abdul B. beim Berliner CSD mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-Jährige war am Tag danach bei einem Polizeieinsatz zu einer Festnahme erschossen worden.

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