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Selbst gebastelte Waffe

Totes Ehepaar in Bremen – Verdächtiger im Gefängnis

Nach dem Tod eines Ehepaars sitzt der Verdächtige im Gefängnis. (Symbolfoto)

Nach dem Tod eines Ehepaars sitzt der Verdächtige im Gefängnis. (Symbolfoto) Foto: Focke Strangmann/dpa

Zwei Tote, eine selbst gebastelte Stichwaffe und ein rätselhaftes Motiv: Welche neuen Entwicklungen es nach dem gewaltsamen Tod eines Bremer Ehepaars gibt.

Von dpa 03.08.2026, 12:30 Uhr
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Bremen. Nach dem Tod eines Ehepaares in Bremen sitzt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Sein Gesundheitszustand ist laut Staatsanwaltschaft inzwischen so stabil, dass er aus der Klinik entlassen und ins Gefängnis verlegt werden konnte. Die Ermittler werfen dem 22-Jährigen zweifachen Totschlag vor. Zuvor hatte der „Weser-Kurier“ berichtet.

Nachbarn umgebracht? Was dem Mann vorgeworfen wird

Der junge Mann steht unter Verdacht, Ende Juni seine Nachbarn mit einer selbst gebastelten Stichwaffe im Stadtteil Vegesack umgebracht zu haben. Einsatzkräfte fanden einen 40-Jährigen mit tödlichen Stich- und Schnittverletzungen auf dem Gehweg. Seine 35 Jahre alte Frau lag tot im Keller eines Mehrparteienhauses in der Nähe. Dort wohnte das Ehepaar; auch der Verdächtige hatte eine Wohnung in dem Haus.

Das Paar hatte ein zwei Jahre altes Kind. Es war zum Zeitpunkt der Tat in der Wohnung und blieb unverletzt. Die Großeltern väterlicherseits kümmern sich um das Kind.

Warum der 22-Jährige auf das Ehepaar losgegangen sein soll, bleibt ein Rätsel. Der Verdächtige verweigere weiterhin jede Aussage, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Spezialkräfte hatten den Mann wenige Tage nach der Tat mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Maisfeld im niedersächsischen Schwanewede gefunden und reanimiert. Nach Angaben der Ermittler gibt es bislang keine Hinweise auf eine psychiatrische Störung.

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