Mehr Arbeitslose - Stader Arbeitsmarkt ist trotzdem weiter robust
Die Arbeitslosigkeit m Bezirk der Agentur für Arbeit Stade ist im Juli erwartungsgemäß angestiegen. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Stade ist im Juli erwartungsgemäß angestiegen. Trotzdem ist der regionale Arbeitsmarkt weiter robust.
Im Bezirk waren laut Presseinformation 17.769 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent. Im Vormonat hatte sie noch bei 5,3 Prozent gelegen. Die Zahl der freien Arbeitsstellen beläuft sich aktuell auf 4021, knapp 70 Stellen weniger als im Vormonat.
Arbeitslosigkeit betrifft besonders Jüngere
„Die zweite Jahreshälfte beginnt, wie schon in den Vorjahren, mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Diese betrifft besonders die Personengruppe der Jüngeren bis 25 Jahre. Ursache für diese Entwicklung sind zum einen der Beginn der Sommerferien sowie das Ende von betrieblichen und schulischen Ausbildungsgängen“, sagt Dagmar Froelich, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stade. Zusätzlich strömten Schulabgänger auf den Arbeitsmarkt, die sich bei erfolgloser Stellensuche vorübergehend arbeitslos melden.
Froelich hob hervor, dass während der Sommermonate auf dem Arbeitsmarkt allgemein geringere Aktivitäten aufgrund von Werks- und Betriebsferien herrschten. „Unternehmen verzichten in dieser Zeit auf Neueinstellungen oder Verlängerungen von Arbeitsverträgen, zusätzlich sind viele Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Beginn der Ferien beendet worden.“
Nahezu 1300 freie Ausbildungsplätze
„Der regionale Arbeitsmarkt ist nach wie vor in einer robusten Verfassung. Die Arbeitslosigkeit liegt zwar über den Werten des Vorjahres, erfreulich ist aber, dass die Zugänge an freien Stellen über den jeweiligen Werten des Vormonats und des Vorjahresmonats liegen“, so die Agenturleiterin weiter. Schulabgänger hätten während der Ferien noch beste Chancen auf einen Ausbildungsstart und könnten sich aus fast 1300 freien Ausbildungsstellen den Wunschberuf heraussuchen. „Jetzt ist höchste Zeit, um auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle die Zukunft klarzumachen“, macht Dagmar Froelich deutlich. (iha)
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