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Katholische Kirche

Muslime bestürzt über den Tod von Papst Franziskus

Für den Rat der Islamischen Gemeinschaften Hamburg Schura bleibt der unermüdliche Einsatz von Papst Franziskus für Gerechtigkeit, Frieden und die Würde jedes einzelnen Menschen unvergessen. (Archivbild)

Für den Rat der Islamischen Gemeinschaften Hamburg Schura bleibt der unermüdliche Einsatz von Papst Franziskus für Gerechtigkeit, Frieden und die Würde jedes einzelnen Menschen unvergessen. (Archivbild) Foto: Andrew Medichini/AP/dpa

Auch Muslime in Hamburg zeigen sich bestürzt über den Tod von Papst Franziskus. Er habe nicht nur die katholische Kirche, sondern die gesamte Menschheit im Blick gehabt, erklärte die Schura.

Von dpa Montag, 21.04.2025, 13:00 Uhr

Hamburg. Der Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg hat den gestorbenen Papst Franziskus gewürdigt. Er habe nicht nur seine katholische Kirche, sondern die gesamte Menschheit im Blick gehabt, teilte die Schura mit. „Sein unermüdlicher Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Würde jedes einzelnen Menschen – ungeachtet von Religion, Herkunft oder sozialem Status – bleibt unvergessen“, heißt es in einem Kondolenzschreiben der islamischen Gemeinschaften. 

Besonders hervorzuheben seien seine Offenheit im interreligiösen Dialog sowie seine klaren Worte gegen Hass, Ausgrenzung und Gewalt. Papst Franziskus habe Brücken gebaut – zwischen Konfessionen, Religionen und Kulturen. „Auch wir in Hamburg haben seine Haltung als Zeichen der Hoffnung und des Miteinanders erlebt und geschätzt.“ Papst Franziskus ist nach Angaben des Vatikans am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben.

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