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Körperverletzung

Nach Attacke bei Stader Altstadtfest: Polizei und Sänger äußern sich

Bei einem Konzert am Stader Pferdemarkt wurde ein Hamburger attackiert. (Symbolbild)

Bis um 1 Uhr sei die Partystimmung in Stade sehr ausgelassen gewesen, berichtet die Band Rock Royale. (Symbolbild) Foto: Stade Marketing/Archiv

Das Echo ist groß, die Frage des Warum interessiert viele: Am Montag gibt es von der Polizei Stade eine Antwort, von der betroffenen Band gibt es ein großes Danke.

Von Redaktion Montag, 22.06.2026, 19:40 Uhr

Stade. Nachdem der Sänger der Band Rock Royale beim Stader Altstadtfest in der Nacht zum Sonntag während des Auftritts von einem 43-jährigen Mann attackiert wurde, äußert sich die Gruppe in einem via Social Media verbreiteten Statement. Die Band nennt das Geschehen einen „dramatischen Vorfall“. „Mehr als 3 Stunden lang haben wir mit einem tollen Publikum eine ausgelassene Open-Air-Party auf dem Pferdemarkt gefeiert“, schreibt die Band. Doch dann gegen 1.05 Uhr beim Spielen des Coversongs des AC/DC-Klassikers „Highway To Hell“ (übersetzt: „Autobahn zur Hölle“) sei der Angriff passiert.

Der Mann sei Richtung Bühne gestürmt, sei über eine Absperrung geklettert und habe Sänger Joan von der Bühne gezerrt. Der 38-Jährige ist beim Sturz auf ein Absperrgitter verletzt worden.

Gott beleidigt? Darum griff der Stader zu

Laut Band passierte dies „innerhalb weniger Sekunden und ohne erkennbaren Grund“. Ein weiterer Zuschauer habe dann beherzt eingegriffen und den Angreifer festgehalten, so dass dieser nicht flüchten konnte. „Danke für diese schnelle Reaktion und Zivilcourage!“, heißt es weiter in dem Statement.

Ein Dank gehe auch an das Security-Personal an der Bühne am Pferdemarkt und die Polizei.

Der Stader Polizeisprecher Matthias Bekermann gibt ebenfalls ein Update zum Warum der Tat: Demnach habe der 43-jährige Stader bei der Vernehmung angegeben, dass der Sänger durch den Songtext Gott beleidigt hätte.

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Videomitschnitt auf Instagram

Gegen den 43-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Band selbst besitzt laut eigenem Bekunden ein Video von dem Vorfall. „Gedacht eigentlich als Dokument, der bis dahin tollen Party-Atmosphäre. Nun ist unser Mitschnitt eine wichtige Hilfe für die polizeiliche Ermittlung“, so Rock Royale. Auf dem Instagram-Profil ist ein Ausschnitt zu sehen, die Attacke jedoch ist herausgeschnitten.

Die Band schließt mit einem „dicken Dankeschön für die guten Wünsche an Joan, welche ihn und uns auf verschiedenen Kanälen erreicht haben“. (st/tip)

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