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Große Gerichtsverfahren

Neue Außenstelle des Landgerichts Itzehoe in Hohenaspe

Das Landgericht Itzehoe braucht eine neue Außenstelle und bekommt sie in Hohenaspe. (Archivbild)

Das Landgericht Itzehoe braucht eine neue Außenstelle und bekommt sie in Hohenaspe. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Vom Wohnmobilhandel zum Gerichtssaal: In Hohenaspe startet bald der erste Prozess. Warum die Wahl des Landgerichts Itzehoe auf diese ungewöhnliche Immobilie fiel.

Von dpa Montag, 16.02.2026, 13:35 Uhr

Itzehoe/Großenaspe. Das Landgericht Itzehoe bekommt eine neue Außenstelle. Räume eines früheren Wohnmobilhandels in Hohenaspe (Kreis Steinburg) würden derzeit so hergerichtet, dass dort am 19. März der erste Prozess beginnen könne, teilte das Gericht mit. Zuvor berichtete der SHZ-Verlag.

Nötig wurde die Veränderung, weil der Mietvertrag für die bisherige Außenstelle im China Logistic Center in Itzehoe zum Jahreswechsel ausgelaufen ist. In den großen Räumen konnten die Prozesse gegen eine ehemalige KZ-Sekretärin auch unter Corona-Bedingungen und der Brokstedt-Prozess mit vielen Beteiligten geführt werden. 

Im Hauptgebäude des Landgerichts stehen nicht genug Verhandlungsräume zur Verfügung. Sie sind für Prozesse mit vielen Beteiligten und großem öffentlichem Interesse nur bedingt geeignet.

Bei der Auswahl der Immobilie haben nach Angaben des Gerichts Sicherheitsaspekte, Wirtschaftlichkeit und Umbauaufwand eine Rolle gespielt. Die Räumlichkeit in Hohenaspe konnte demnach mit wenig Aufwand an die Bedürfnisse eines Gerichtssaales angepasst werden. Bei der Auswahl der Immobilie seien verschiedene Alternativen geprüft worden.

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