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Fußball-Bundesliga

„Nicht so bedröppelt“: Füllkrug bemüht sich um Zuversicht

Niclas Füllkrug kehrte diesen Sommer zurück nach Bremen.

Niclas Füllkrug kehrte diesen Sommer zurück nach Bremen. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Erst die Verletzung des Mittelfeld-Stars, dann die Klatsche in Freiburg. Niclas Füllkrug will sich vom Bremer Alptraum-Start nicht beirren lassen. Werders Sportgeschäftsführer ist dennoch gefordert.

Von dpa 31.08.2026, 11:17 Uhr
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Freiburg. Rückkehrer Niclas Füllkrug will sich vom Fehlstart des SV Werder Bremen in die neue Saison der Fußball-Bundesliga nicht entmutigen lassen. „Ich sehe es gar nicht so negativ, ich bin gar nicht so bedröppelt“, sagte der Stürmer nach der 1:4-Auftaktklatsche beim SC Freiburg. Er freue sich schon auf die nächste Woche. Am Samstag haben die Hanseaten RB Leipzig zu Gast.

Es gehe nun darum, schnellstmöglich Automatismen ins Spiel zu bekommen, meinte Füllkrug. Der 24-malige Nationalspieler selbst war in Freiburg am Sonntag kein großer Faktor - und wurde nach einer Stunde ausgewechselt. „Es wird ein herausforderndes Jahr, aber das kann auch Spaß machen“, sagte er.

Der auf Leihbasis von West Ham United zurückgekehrte 33-Jährige sei „in einer ordentlichen körperlichen Verfassung“, meinte Bremens Trainer Daniel Thioune. Es sei aber klar, dass Füllkrug „noch nicht diese Intensität gehen“ könne. Dafür würden ihm zu viele Einsatzminuten aus den vergangenen Monaten fehlen.

Stage-Ausfall trifft Werder hart

Füllkrug besser ins Spiel einzubinden, wird eine Aufgabe für dessen Kollegen und für Trainer Thioune. Schnellstmöglich noch Ersatz für den verletzten Jens Stage zu beschaffen, eine für Sportgeschäftsführer Clemens Fritz.

„Eine Art Worst Case“ sei das monatelange Aus des dänischen Mittelfeld-Stars, meinte Stürmer Füllkrug. Die Nachricht, dass der Schlüsselspieler wegen einer im Training erlittenen Oberschenkelverletzung womöglich für den Rest des Jahres ausfällt, habe alle „total betroffen gemacht“, sagte Coach Thioune. Werders Spiel sei zuletzt „sehr, sehr Jens-lastig“ und „auf ihn zugeschnitten“ gewesen. „Für den Moment dürfen wir vielleicht auch ein bisschen weinen.“

Bis Dienstagabend hat das Transferfenster noch geöffnet. Sportchef Fritz hat bereits angekündigt, das Team im Mittelfeld noch mal verstärken zu wollen. Man sei hierzu auch schon „in guten Gesprächen“, sagte der 45-Jährige. Der Bundesliga-Start hätte für Werder kaum schlechter laufen können. Daher sei es „wichtig, dass wir jetzt eben nicht nervös werden“, forderte Fritz.

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