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2. Fußball-Bundesliga

Vergleich: Millionen-Streit zwischen Hertha und Bobic endet

Bobic und die Hertha haben sich geeinigt. (Archivbild)

Bobic und die Hertha haben sich geeinigt. (Archivbild) Foto: Britta Pedersen/dpa

Mehr als drei Jahre streiten sich Hertha BSC und der Ex-Chef schon um Millionen. Jetzt gibt es eine Lösung. Bobic bekommt von seinem früheren Arbeitgeber viel Geld.

Von dpa 31.08.2026, 11:20 Uhr
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Berlin. Nach mehr als drei Jahren und unzähligen Wendungen ist der Millionenstreit zwischen Fußball-Zweitligist Hertha BSC und Ex-Geschäftsführer Fredi Bobic beendet. Das Zustandekommen des von beiden Parteien eingereichten Vergleichs wurde vom Landgericht Berlin festgestellt, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Hertha bestätigte den Vergleich auf Anfrage. Über die Inhalte hätten die Parteien Stillschweigen vereinbart, erklärte der Verein. Medienberichten zufolge zahlt der Club seinem früheren Angestellten rund vier Millionen Euro.

Vorherige Versuche für einen Vergleich gescheitert

Es ist das Ende eines juristischen Streits, der sich mehr als drei Jahre zog. Der 54-Jährige hatte nach seiner ordentlichen und außerordentlichen Kündigung Anfang 2023 in zwei Verfahren geklagt. Zuletzt wurde im September 2025 in einem Urkundenprozess entschieden, dass Hertha seinem früheren Geschäftsführer 3,35 Millionen Euro brutto zahlen muss, unter anderem wegen eines vertraglichen Anspruchs auf eine Abfindung. Dazu wären noch Zinsen und die Verfahrenskosten gekommen. 

Die Berliner, die zuvor auch immer wieder Befangenheitsanträge gestellt hatten, waren gegen das Vorbehaltsurteil in Berufung gegangen, zogen diese dann aber zurück. Vorherige Versuche einer Einigung auf einen Vergleich waren gescheitert. Im Mai des vergangenen Jahres hatte das Gericht etwa auf Wunsch beider Seiten eine Einigung auf einen Vergleich in Höhe von 3,2 Millionen Euro vorgeschlagen. Hertha lehnte das Angebot dann nach Angaben von Bobic aber doch ab.

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