SPD-Ortsverein Buxtehude lädt zur interaktiven Zukunftsdebatte ein
Setzen auf Dialog für Buxtehudes Wirtschaft (von links): Michael Wenzel, die Landtagsabgeordnete Corinna Lange, Carsten Claude, Claudia Lühmann, Gerrit Steffens und Andre Borgerhoff. Foto: privat
SPD Buxtehude setzt auf interaktiven Dialog: Vertreter aus Wirtschaft und Handwerk diskutieren über Zukunftsimpulse für die Kommune und das kommende Parteiprogramm.
Buxtehude. „Interaktiv statt frontal“ – unter diesem Motto lud der SPD-Ortsverein Buxtehude am vergangenen Donnerstag Vertreter aus Wirtschaft, Industrie und Handwerk sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Restaurant Zur Gilde ein.
30 Teilnehmer diskutieren an Themen-Tischen
Das Ziel der Veranstaltung war klar definiert: Die Ergebnisse des Stader Zukunftsforums vom Herbst 2025 auf die spezifischen Bedarfe Buxtehudes herunterzubrechen und hieraus auch konkrete Impulse für das künftige Programm der Partei zu sammeln. Das dient auch als Vorbereitung auf die Kommunalwahl am 13. September.
Im Rahmen eines World-Cafés diskutierten die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Themen-Tischen zu den großen Herausforderungen unserer Zeit: die Sicherung von Fachkräften, die moderne Ausbildung im Handwerk, die digitale Transformation sowie die Rolle der Kommune als Partner der lokalen Wirtschaft.
Viel Substanz und Praxiswissen vorhanden
„Wir wollten nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg reden, sondern deren Bedürfnisse aus erster Hand verstehen“, resümiert Andre Borgerhoff, der durch den Abend führte.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Substanz und Praxiswissen in diesen Runden zusammenkam. Ob es um die Attraktivität der Ausbildung, die Mobilität in der Region oder die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen geht – diese Anliegen nehmen wir sehr ernst.“
Wertvolle Lösungsansätze geliefert
Gerrit Steffens, stellvertretender OV-Vorsitzender, zeigte sich ebenfalls hochzufrieden mit dem Format: „Der direkte Austausch hat uns wertvolle Lösungsansätze geliefert, die weit über abstrakte Forderungen hinausgehen.“ Die SPD trete an, um Buxtehude als starken Wirtschaftsstandort nachhaltig zu sichern und dabei die sozialen Aspekte wie bezahlbares Wohnen und moderne Mobilität fest mit der Wirtschaftsförderung zu verknüpfen.
Die SPD Buxtehude wird die ausgearbeiteten Konzepte in den kommenden Wochen nach eigener Aussage finalisieren und dann vorstellen.
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