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Bauarbeiten

Vollsperrung: Monatelang Bauarbeiten an der Oldendorfer Ortsdurchfahrt

Die Ortsdurchfahrt Oldendorf ist für den dritten Sanierungsabschnitt gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird über die Straße Auf der Kuhlen und Kranenburger Straße Richtung Estorf weiträumig umgeleitet.

Die Ortsdurchfahrt Oldendorf ist für den dritten Sanierungsabschnitt gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird über die Straße Auf der Kuhlen und Kranenburger Straße Richtung Estorf weiträumig umgeleitet. Foto: Klempow

Vollsperrung in Oldendorf: In der Hauptstraße hat die Sanierung des dritten Abschnitts begonnen. Anwohner und Autofahrer brauchen in den nächsten Monaten Geduld.

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Von Grit Klempow
Mittwoch, 06.05.2026, 05:50 Uhr

Oldendorf. Beim dritten Abschnitt der Straßenerneuerung mitten im Ort geht es wie in den ersten beiden um eine im wahrsten Sinne grundlegende Sanierung.

Bis tief unter die jetzige Straße wühlen sich die Bagger ins Erdreich. Denn die Gemeinde Oldendorf und die Abwasserentsorgung des Trinkwasserverbands Stader Land nutzen die Gelegenheit und arbeiten Hand in Hand. Letztere baut den Schmutzwasserkanal neu.

Durch neuen Kanal bei Starkregen gewappnet

Größere Rohre sollen Starkregen besser aufnehmen und ableiten können. Im Zuge der Klimakrise müssen sich Kommunen verstärkt auf Starkregenereignisse vorbereiten - auch in Oldendorf.

Die Gemeinde investiert außerdem in neue Geh- und Radwege. Am nördlichen Straßenrand ist dafür mehr Platz. Dort wird der neue Geh- und Radweg mit einer Breite von drei Metern gebaut. Auf der Südseite ist durch den Baumbewuchs mit den alten Linden weniger Platz. Deshalb wird dort ein Gehweg gebaut.

Bürgermeister will alte Bäume unbedingt erhalten

Die alten Linden entlang der Straße sollen erhalten bleiben. Im Zweifelsfall wird geprüft, ob ein Baum noch genug Stand hat. „Ich hoffe, dass so viele Bäume wie möglich bleiben können, sie sind ortsbildprägend und gehören zu Oldendorf dazu“, sagt Bürgermeister Johann Schlichtmann.

Die Vollsperrung der Straße gilt für den Abschnitt ab Kreuzung Kranenburger Straße/Wilhelm-Schröder-Straße bis zur Kreuzung Getreidestraße und Fasanenweg. Radfahrer werden innerorts umgeleitet, Fahrzeuge können die Baustelle großräumig über die Kranenburger Straße umfahren. Die Geduld ist deshalb auch bei den Anwohnern entlang der Umleitung gefragt. Bis Weihnachten soll der dritte Abschnitt der Ortsdurchfahrt fertig sein.

Anlieger können ihre Grundstücke erreichen

„Die Anlieger können jederzeit ihr Grundstück erreichen und werden separat im Rahmen einer Anliegerinformationsveranstaltung und durch die Firma Matthäi über die Erreichbarkeit der Grundstücke informiert“, teilt die Gemeinde Oldendorf mit.

Neben der Kommune (735.000 Euro) und der Abwasserentsorgung des Trinkwasserverbands (300.000 Euro) ist als dritter Kooperationspartner die niedersächsische Straßenbaubehörde dabei. Das Land zahlt die Straße und anteilig die neuen Gehwege mit, zusammen fast eine Million Euro. Die Ortsdurchfahrt Oldendorf ist eine Landesstraße.

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