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Stader Schule gibt hitzefrei - Warnung vor Hitze und Gewitter im Kreis Stade

Neben Sonne und Regen sind am Wochenende laut Prognosen auch Gewitter möglich.

Neben Sonne und Regen sind am Wochenende laut Prognosen auch Gewitter möglich. Foto: Hannes P. Albert/dpa

Sonne, Regen, Blitz und Donner: Am Wochenende ist im Kreis Stade alles dabei. Ein Gymnasium gab am Freitag hitzefrei.

Von Redaktion Freitag, 19.06.2026, 11:29 Uhr

Landkreis. Zum Wochenende wird es im Landkreis Stade hochsommerlich heiß. Und Meteorologen rechnen in der Nacht zum Samstag mit kräftigen Gewittern in der Region, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt.

Am Freitagmorgen sorgte stellenweise Starkregen für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller im Kreis Stade. In einigen Gemeinden musste die Feuerwehr ausrücken.

Im Kreis Stade reagierte eine Schule auf die Temperaturen: Am Vincent-Lübeck-Gymnasium gab es nach der vierten Stunde hitzefrei, wie Schulleiter Rouven Wauschkies mitteilte.

Gewitter auch am Samstag möglich

In der Nacht zum Samstag sind laut DWD örtlich schwere Gewitter mit Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen von bis zu 95 Kilometern pro Stunde möglich. Auch am Samstag rechnen die Meteorologen mit weiteren Gewittern. Örtlich können diese erneut kräftig ausfallen, ehe sich die Lage im Laufe der Nacht allmählich beruhigen soll.

Am Samstag sollen die Temperaturen im Kreis Stade erneut die 30-Grad-Marke knacken. Am Sonntag wird wieder freundlicheres und überwiegend trockenes Wetter erwartet. Die Temperaturen erreichen bis zu 27 Grad.

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Gefahren für Haut und Augen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade warnt vor den unterschätzten Gefahren für Haut und Augen. Ein durchdachtes Verhalten sowie effektiver UV-Schutz sind der beste Weg, um Sonnenbrände und langfristige Schäden wie Hautkrebs zu vermeiden.

Warum der Schutz vor UV-Strahlung so wichtig ist

UV-Strahlung ist nicht sichtbar und wird auch nicht als Wärme wahrgenommen. Daher wird die Gefahr oft zu Unrecht ignoriert. Die unsichtbare ultraviolette Strahlung der Sonne kann die Hautzellen und das Erbgut nachhaltig schädigen.

Ein Sonnenbrand ist dabei nicht nur schmerzhaft, sondern ein klares Signal für bereits entstandene Hautschäden. Über Jahre hinweg summiert sich diese Belastung und gilt als Hauptauslöser für Hautkrebserkrankungen. Zudem dringt die Strahlung in die Augen ein und kann dort zu Entzündungen oder langfristig zu Grauem Star führen.

Wie guter UV-Schutz aussieht

Ein umfassender UV-Schutz umfasst vier Bereiche:

  • Sonne meiden: Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am intensivsten. Daher sollten Aktivitäten im Freien in diesem Zeitraum gemieden werden.
  • Schutz durch Kleidung: Der effektivste Schutz vor UV-Strahlung ist Kleidung. Empfehlenswert sind lange und zugleich lockere Kleidungsstücke aus dicht gewebtem Material oder spezieller UV-Schutz-Kleidung. Ein Sonnenhut, der das Gesicht, die Ohren und den Nacken beschattet, ist ebenfalls ratsam.
  • Schutz der Augen: Sonnenbrillen, die UV-400-zertifiziert sind und auch seitlich die Augen abschirmen, sollten getragen werden.
  • Sorgfältiges Eincremen: Alle unbedeckten Hautstellen sollten in ausreichender Menge mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden, das vor UV-B-Strahlen und vor UV-A-Strahlen schützt. Der Lichtschutzfaktor (LSF) sollte mindestens 30 betragen, in sonnenreichen Regionen und am Wasser ist LSF50+ empfehlenswert.

Wie man sich richtig bei Hitze schützt

Auch Hitze belastet den menschlichen Körper - nicht nur UV-Strahlung. Um Hitzschlag, Dehydrierung und Kreislaufprobleme zu vermeiden, gibt das Gesundheitsamt ebenfalls Verhaltenstipps:

  • Ausreichend Flüssigkeit: Erwachsene sollten über den Tag verteilt 1,5 bis 3 Liter trinken - am besten Wasser oder ungesüßte Tees. Man sollte keineswegs bis zum Durstgefühl warten.
  • Wohnung kühl halten: Morgens und nachts sollten die Wohnräume gelüftet werden. Tagsüber ist es ratsam, die Fenster und Jalousien geschlossen zu halten.
  • Körperliche Anstrengung reduzieren: Sport und schwere körperliche Arbeit sollte, wenn möglich, auf die kühleren Tageszeiten verschoben werden.
  • Leichtes Essen: Um den Magen-Darm-Trakt nicht zusätzlich zu belasten, sollten leichte, wasserreiche Mahlzeiten gegessen werden.
  • Der UV-Index bietet einen guten Orientierungswert für die aktuelle UV-Belastung. Dieser Index wird in vielen Wetter-Apps angezeigt und kann zudem beim Bundesamt für Strahlenschutz tagesaktuell eingesehen werden: www.bfs.de. Weitere Informationen bietet zudem die kostenfreie Broschüre „Hitze-Hilfe“, die im Stader Kreishaus, Am Sande 2, ausliegt und auf der Landkreis-Internetseite www.landkreis-stade.de zum Download bereitsteht.

Endlich Sommer! Sie haben Fotos von

(ham/sal/fe/pm/dpa)

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Ulla Bowe
19.06.202614:50 Uhr

Davon mache ich kein Foto, aber Jede/r mache sich selbst ein Bild:
ein (trauriges) Bild seit diesem Sommer ist der (Rad-)Weg entlang der Harsefelder Straße nach Riensförde. Wo noch vor Kurzem große, jahrzehntealte, schattenspendende Bäume für Fußgänger und Radfahrende den Weg bis zum Kreisel Hagener Stadtweg beschatteten, brennt nun aufgrund des schlimmen Kahlschlags und ohne natürliche Kühlung die viel zu heisse Sonne auf die Menschen nieder.
Aber angeblich wurde ja auf (abgelegenen, nicht frequentierten) Ausgleichsflächen kleine Bäumchen gepflanzt.
Und die Brunnensituation in der Innenstadt ist weiterhin ein Dilemma. Die Erkenntnisse über eine bürgerfreundliche, in großen Teilen hitzeabsorbierende Innenstadt sind an Stade offensichtlich weiterhin vorbeigegangen.
Mir zeigt sich damit wieder:
Die Verantwortlichen dieser Stadtverwaltung und viele Politiker:innen im Rat zeigen m.E. ein zu großes Maß an Ignoranz und/oder Dilettantismus.
Michael Bowe

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